Föderiertes Lernen: Gemeinsame KI-Entwicklung über Klinikgrenzen hinweg

Künstliche Intelligenz (KI) kann bei der Analyse medizinischer Bilder und der Planung von Strahlentherapien unterstützen. Für das Training leistungsfähiger KI-Modelle braucht es jedoch große Mengen sensibler Patientinnen- und Patientendaten. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben untersucht, wie Krankenhäuser gemeinsam KI-Modelle für Anwendungen in der Strahlentherapie entwickeln können, ohne diese Daten auszutauschen. Dafür nutzen sie das Föderierte Lernen, bei dem ein Modell dezentral trainiert wird, während die Daten vor Ort bleiben. Die Ergebnisse zeigen nicht nur die technische Machbarkeit, sondern auch eine sichere, nachhaltigere und zugängliche Nutzung.
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft