„Infrastruktur(en)“ – ARL-Journal 01/2026 ist online verfügbar!

Infrastrukturen sind allgegenwärtig und doch bleiben sie im Alltag häufig unsichtbar. Sie fallen auf, wenn sie ausfallen, wenn z. B. der Strom wegbleibt, die Schule schließt, das Bahnnetz oder das Internet zusammenbricht. In Zeiten des Funktionierens hingegen sind sie das Selbstverständlichste der Welt: die unsichtbare Voraussetzung des gesellschaftlichen Alltags, das Rückgrat, auf dem Wirtschaft, Wohlstand und Zusammenleben ruhen. Gerade in dieser Unsichtbarkeit liegt eine politisch-planerische und wissenschaftliche Herausforderung: Infrastrukturen werden unterschätzt – in ihrer Fragilität, in ihrer Gestaltungsmacht, in ihrer Zukunftsbedeutung.
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft