Quantenbad synchronisiert entfernte Qubits: 20 Jahre alte Theorie durch ISTA Wissenschafter:innen bestätigt

Die Quanteninformatik der Zukunft braucht Korrelationen zwischen weit voneinander entfernten Modulen – ein Phänomen, das als „verteilte Verschränkung“ bekannt ist. Bisher erzeugte man solche Verschränkung meist mit aktiver Steuerung und wiederholten Messungen. Nun haben Wissenschafter:innen am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) eine vollständig autonome Methode zur Erzeugung verteilter Verschränkung entwickelt, die ein „Quantenbad“ aus korrelierten Lichtteilchen nutzt. Veröffentlicht in Physical Review X, bestätigt ihre Arbeit experimentell eine vor 20 Jahren aufgestellte Theorie und könnte eine neue Plattform für angewandte Quantentechnologien schaffen.
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft