Überraschend stabil: Internationales Team entwickelt stark gewinkeltes Sandwichmolekül

Chemie ist ein langwieriges Geschäft. Durchbrüche brauchen oft Jahrzehnte, so auch im Falle eines neuartigen Ferrocenophans, das zur Klasse der „Sandwichmoleküle“ gehört. Die „Brötchenhälften“ sind hier Kohlenstoffringe, die den „Belag“, ein Eisenatom, umschließen. Einer Chemikerin der Universität des Saarlandes und ihrem Team ist es gelungen, ein ganz spezielles, gewinkeltes Sandwichmolekül zu entwickeln, das neue Möglichkeiten für das Design eisenhaltiger Materialien bietet. Jahrzehntelang gingen manche Fachleute davon aus, dass es nicht möglich sei, dieses Molekül herzustellen.
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft