Simulationsmodell für zuverlässige Vorhersage der LCF-Lebensdauer hochbeanspruchter Bauteile im Kontakt mit Wasserstoff

Die Ermüdungslebensdauer hochbeanspruchter Bauteile in Wasserstoffatmosphäre lässt sich bislang nur mit großen Unsicherheiten abschätzen. Klassische bruchmechanische Berechnungen fallen dabei häufig zu konservativ aus und liefern zu geringe Lebensdauern. Forschende des Fraunhofer IWM haben nun ein Simulationsmodell entwickelt, mit dem die Lebensdauer unter Low Cycle Fatigue (LCF) und Wasserstoffeinfluss physikalisch begründet berechnet werden kann. Damit lassen sich die Lebensdauer von Bauteilen u.a. in Wasserstoffturbinen und -triebwerken in frühen Entwicklungsphasen zuverlässig vorhersagen, teure Versuche reduzieren und Sicherheitsfaktoren realistischer gestalten.
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft