Verzicht auf neue mit Kohle befeuerte Stahlwerke bis 2030 ist halb so teuer wie der spätere Ausgleich ihrer Emissionen

In der kurzen Frist bis 2030 in die Abkehr von Kohle in der Stahlproduktion zu investieren, ist global gesehen um 53 Prozent oder rund 800 Milliarden Dollar billiger, als die entsprechenden Emissionen später in anderen Wirtschaftsbereichen oder durch CO₂-Entnahmen zu reduzieren (1,5 Billionen Dollar) – in einem Szenario, das die Erwärmung unter 1,5 °C hält. Das belegt eine heute in Nature Climate Change veröffentlichte Studie unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft