Rezension von Zeruya Shalevs endlich ins Deutsche übersetztem Roman „Nicht ich“

Wie verwurzelt sind wir im patriarchalen Weltbild? Zeruya Shalevs Roman gibt Antworten. Das Foto der Autorin wurde vor drei Jahren in Haifa aufgenommen.

Nach dreißig Jahren erscheint Zeruya Shalevs Debütroman „Nicht ich“ endlich auf Deutsch. Es ist ihr wichtigstes Buch. Als es erschien, wurde es wegen vermeintlich aggressiver Sex-Darstellung gescholten. Was für ein Irrtum.

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Die geheimnisvolle Kultur der alten Kelten

Die Kelten zeichneten sich aus durch hohes handwerkliches Können, Handelsbeziehungen bis in den Süden Europas und tollkühnem Mut, der den Elementen trotzte. Ihre Fürsten waren angetrieben von Prunksucht, Eitelkeit und Ruhmgier. An ihrer Stirn blitzten Mondhörner; um ihre Hüften liefen silberne und goldene Gürtel und ihre Brust deckten goldene Harnische, und goldene Waffen. Nichts, sagte ein König, fürchten Kelten mehr als den Einfall des Himmels.
Die Barden waren die Sänger des Volkes, ihre Geschichts- und Rechtskundigen, welche die Taten der Vorfahren meist mit Harfenklang vortrugen, wie wahre wandelnde Stammbäume. Mit ihrer dichterischen Fantasie haben die Kelten tief auf das abendländische Geistesleben eingewirkt. Durch dieses Buch mit seinen zahlreichen, teils farbigen Abbildungen, wird die geheimnisvolle Welt der alten Kelten nun wieder lebendig.

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Quelle: FAZ.NET