Privacy Gateway schützt sensible Daten bei generativer KI

Generative KI wie ChatGPT wird längst im Berufs- und Privatleben genutzt – häufig auch für vertrauliche Inhalte. Forscher der FernUniversität in Hagen haben daher ein sogenanntes Privacy Gateway entwickelt. Der Prototyp erkennt nicht nur Namen oder Adressen, sondern auch scheinbar harmlose Informationen, die in ihrer Kombination Rückschlüsse auf Personen oder Geschäftsgeheimnisse zulassen. Sensible Inhalte werden automatisch anonymisiert, bevor sie an externe KI-Dienste gelangen. Die Studie zeigt einen möglichen Weg, Datenschutz und die Nutzung leistungsfähiger Sprachmodelle besser miteinander zu verbinden. Vorgestellt wurde die Arbeit auf dem Privacy Enhancing Technologies Symposium (PETS).
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft