Nature-Studie: Geophysik bringt Klarheit in das Potenzial natürlichen Wasserstoffs

Natürlicher Wasserstoff gilt als mögliche kohlenstoffarme Energiequelle. Doch wie viel davon entsteht im Untergrund – und wie schnell? Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des LIAG-Instituts für Angewandte Geophysik in Hannover veröffentlichte im Fachjournal „Nature Communications“ erstmals prozessbasierte Zahlen für die westlichen Pyrenäen und Nordkalifornien. Dort liegen die berechneten Produktionsraten nun unter früheren theoretischen Schätzungen. Die Methode der Studie verspricht damit realistischere Bestimmungen. Sie lässt sich mit dem Open-Source-Tool PoNHy auf weitere Regionen übertragen, um das Potenzial geologischer Systeme gezielter zu identifizieren und zu bewerten.
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft