Spinzustände in Mangan-Ionen mit Licht schalten

Forschende der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben mit einem neuen Material auf Manganbasis eine neue Möglichkeit entwickelt, Moleküle als winzige Datenspeicher zu nutzen. Bislang war dies nur mit molekularen eisenhaltigen Materialien möglich, die sehr niedrige Temperaturen, von 100 bis maximal 130 Kelvin (zirka minus 173 bis minus 143 Grad Celsius), benötigen – was die Anwendung deutlich erschwert. „Mit unserem neuartigen Material, das auf Mangan basiert, ist es uns schon im ersten Versuch gelungen, die Betriebstemperatur für die potenziellen Speicher auf rund minus 132 Grad zu steigern“, sagt Prof. Dr. Katja Heinze vom Department Chemie der JGU.
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft