Datenbrillen und Robotersysteme revolutionieren die »Schlüsselloch-Chirurgie«

Wo es im Körper sehr eng ist und feinste Nerven- oder Gefäßstrukturen geschont werden müssen, ist die sogenannte minimalinvasive Chirurgie gefragt. Robotersysteme, die Bewegungsbefehle des Chirurgen hochpräzise, in Echtzeit und millimetergenau übersetzen, dabei auch feinstes Zittern herausfiltern können, sind bereits erfolgreich in Kliniken im Einsatz. Nun verspricht die Kombination dieser Technik mit Datenbrillen einen weiteren Innovationsschub. Im Spatial Computing visualisieren diese mittels Einblendungen ins Blickfeld der Operateure, was sie von außen nicht sehen können. Als Grundlage für die Wegeführung zum Zielgebiet dienen präzise, hochaufgelöste Bilddaten des Patienten.
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft