Leitfaden für sichere KI-Medizinprodukte: Dresdner Forschende rücken menschliche Faktoren in den Fokus

KI-gestützte Medizinprodukte versprechen eine bessere medizinische Versorgung und Unterstützung von Gesundheitsfachkräften. Sicherheit und Leistungsfähigkeit solcher Systeme hängen jedoch nicht allein vom passenden Algorithmus oder den technischen Eigenschaften ab. Ebenso entscheidend ist, wie Menschen diese Geräte und Anwendungen nutzen. In einer aktuellen Veröffentlichung in der Fachzeitschrift NEJM AI analysiert ein Forschungsteam um Prof. Stephen Gilbert vom Else Kröner Fresenius Zentrum (EKFZ) für Digitale Gesundheit an der TU Dresden (TUD) systematisch Risiken, die bei der Interaktion zwischen Mensch und KI entstehen können und formuliert Empfehlungen für Hersteller und Prüfstellen.
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft