Forschende der Universität Leipzig haben einen Erfolg in der Mikrorobotik erzielt. Sie konnten erstmals zeigen, dass winzige, synthetische Mikroschwimmer ihre Umgebung direkt über die eigene Körperform wahrnehmen und sich in stark wechselnden Flüssigkeitsströmungen autonom anpassen. Die jetzt in Science Advances publizierte Arbeit etabliert damit ein neues Paradigma für autonome Mikrosysteme, deren Steuerung in schwierigen Umgebungen funktioniert, in denen herkömmliche Sensoren versagen. Daraus ergeben sich neue Perspektiven für autonome medizinische Mikroroboter, zum Beispiel zur gezielten Medikamentenabgabe im Blutkreislauf.
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft
































































































