Warum Hochtemperaturbatterien im Betrieb an Effizienz und Lebensdauer verlieren, ließ sich bislang nur indirekt erschließen. Ein Team vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hat nun mit Hilfe von sogenannter Operando-Röntgenradiographie erstmals direkt in eine Natrium-Zink-Salzschmelzbatterie bei rund 600 Grad Celsius geblickt. Die Aufnahmen machen bislang verborgene Prozesse sichtbar und zeigen, dass sich die Trennschichten im Inneren der Batterie unter realen Betriebsbedingungen als problematisch erweisen können. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise für neue, vereinfachte Zellkonzepte für großskalige Energiespeicher (DOI: 10.1016/j.ensm.2025.104654).
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft
































































































