12.06.2017 | Hintergrundinformationen |

Der allmächtige Informatiker

Es geht um die Grundstruktur unseres Universums, die nach Ansicht des Autors Sir James Jeans nicht aus Materie besteht, sondern aus Gedanken, Mathematik und Information. Die aktuelle Buchveröffentlichung behandelt das Thema ‚Das Mysterium des Universums‘. Der folgende Textauschnitt gibt dazu einen ersten Eindruck.

Heute gibt es ein weites Maß an Übereinstimmung, das sich auf der physikalischen Seite der Wissenschaft fast einer Einstimmigkeit annähert, dass der Wissensstrom auf eine nichtmechanische Realität hinweist. Das Universum fängt an, mehr wie ein großer Gedanke, als wie eine große Maschine auszusehen. Der Geist scheint nicht mehr ein zufälliger Eindringling im Reich der Materie zu sein. Wir fangen an zu vermuten, dass wir ihn als Schöpfer und Beherrscher des Materiereichs begrüßen sollten – natürlich nicht unseren individuellen Geist, sondern die Information und die informationsverarbeitenden Prozesse, aus denen die Atome entstanden sind, die in unseren individuellen Köpfen als Träger unserer Gedanken heranwuchsen.
Das neue Wissen zwingt uns, unsere voreiligen ersten Eindrücke zu revidieren, dass wir in ein Universum gestolpert waren, das sich entweder nicht um das Leben kümmert oder direkt lebensfeindlich ist. Der alte Dualismus von Geist und Materie, der hauptsächlich für die vermeintliche Feindseligkeit verantwortlich war, wird wahrscheinlich verschwinden, nicht dadurch dass die Materie in irgendeiner Weise schattenhafter oder unkörperlicher sein wird als bisher, oder dadurch dass der Geist zu einer untergeordneten Funktion der Materie wird, sondern dadurch dass sich die substanzielle Materie als eine Schöpfung und Manifestation des Geistes herausstellt. Wir entdecken, dass es im Universum Beweise für Neues schaffende, kontrollierende, mit einem Wort „regelnde Systeme“ gibt, die etwas gemeinsam mit unserem eigenen individuellen Geist haben – nicht etwas, soweit wir entdeckt haben, das Emotionen, Moral oder ästhetischer Wertschätzung entspricht, sondern die Tendenz hat, in der Weise zu denken, die wir in Ermangelung eines besseren Wortes, als mathematisch bezeichnen. Und während vieles im Universum gegenüber den materiellen Begleiterscheinungen des Lebens feindlich sein mag, ähnelt auch vieles den grundlegenden Aktivitäten des Lebens. Wir sind nicht so sehr Fremde oder Eindringlinge im Universum, wie wir zuerst dachten. Jene trägen Moleküle im Urschlamm, die als erste begannen, die Merkmale des Lebens zu formen, machten dies mehr und nicht weniger in Übereinstimmung mit dem Grundcharakter des Universums …

Mehr zum Thema findet sich im Buch.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Der allmächtige Informatiker: Das Mysterium des Universums
Autor(en): Sir James Jeans; Klaus-Dieter Sedlacek (Hrsg.)
Taschenbuch: 200 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7448-3660-9
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der englische Astrophysiker Sir James Hopwood Jeans (1877 – 1946) lehrte als Professor für Angewandte Mathematik in Cambridge und auf der Princeton University in New Jersey. Er leistete wichtige Beiträge in vielen Bereichen der Physik, unter anderem in der Quantenmechanik. Auf astrophysikalischem Gebiet erforschte er die Dynamik der Sternsysteme und den inneren Aufbau der Sterne. Zusammen mit Arthur Eddington ist er ein Mitbegründer der britischen Kosmologie.

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12.06.2017 | Hintergrundinformationen |

Der allmächtige Informatiker

Es geht um die Grundstruktur unseres Universums, die nach Ansicht des Autors Sir James Jeans nicht aus Materie besteht, sondern aus Gedanken, Mathematik und Information. Die aktuelle Buchveröffentlichung behandelt das Thema ‚Das Mysterium des Universums‘. Der folgende Textauschnitt gibt dazu einen ersten Eindruck.

Heute gibt es ein weites Maß an Übereinstimmung, das sich auf der physikalischen Seite der Wissenschaft fast einer Einstimmigkeit annähert, dass der Wissensstrom auf eine nichtmechanische Realität hinweist. Das Universum fängt an, mehr wie ein großer Gedanke, als wie eine große Maschine auszusehen. Der Geist scheint nicht mehr ein zufälliger Eindringling im Reich der Materie zu sein. Wir fangen an zu vermuten, dass wir ihn als Schöpfer und Beherrscher des Materiereichs begrüßen sollten – natürlich nicht unseren individuellen Geist, sondern die Information und die informationsverarbeitenden Prozesse, aus denen die Atome entstanden sind, die in unseren individuellen Köpfen als Träger unserer Gedanken heranwuchsen.
Das neue Wissen zwingt uns, unsere voreiligen ersten Eindrücke zu revidieren, dass wir in ein Universum gestolpert waren, das sich entweder nicht um das Leben kümmert oder direkt lebensfeindlich ist. Der alte Dualismus von Geist und Materie, der hauptsächlich für die vermeintliche Feindseligkeit verantwortlich war, wird wahrscheinlich verschwinden, nicht dadurch dass die Materie in irgendeiner Weise schattenhafter oder unkörperlicher sein wird als bisher, oder dadurch dass der Geist zu einer untergeordneten Funktion der Materie wird, sondern dadurch dass sich die substanzielle Materie als eine Schöpfung und Manifestation des Geistes herausstellt. Wir entdecken, dass es im Universum Beweise für Neues schaffende, kontrollierende, mit einem Wort „regelnde Systeme“ gibt, die etwas gemeinsam mit unserem eigenen individuellen Geist haben – nicht etwas, soweit wir entdeckt haben, das Emotionen, Moral oder ästhetischer Wertschätzung entspricht, sondern die Tendenz hat, in der Weise zu denken, die wir in Ermangelung eines besseren Wortes, als mathematisch bezeichnen. Und während vieles im Universum gegenüber den materiellen Begleiterscheinungen des Lebens feindlich sein mag, ähnelt auch vieles den grundlegenden Aktivitäten des Lebens. Wir sind nicht so sehr Fremde oder Eindringlinge im Universum, wie wir zuerst dachten. Jene trägen Moleküle im Urschlamm, die als erste begannen, die Merkmale des Lebens zu formen, machten dies mehr und nicht weniger in Übereinstimmung mit dem Grundcharakter des Universums …

Mehr zum Thema findet sich im Buch.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Der allmächtige Informatiker: Das Mysterium des Universums
Autor(en): Sir James Jeans; Klaus-Dieter Sedlacek (Hrsg.)
Taschenbuch: 200 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7448-3660-9
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der englische Astrophysiker Sir James Hopwood Jeans (1877 – 1946) lehrte als Professor für Angewandte Mathematik in Cambridge und auf der Princeton University in New Jersey. Er leistete wichtige Beiträge in vielen Bereichen der Physik, unter anderem in der Quantenmechanik. Auf astrophysikalischem Gebiet erforschte er die Dynamik der Sternsysteme und den inneren Aufbau der Sterne. Zusammen mit Arthur Eddington ist er ein Mitbegründer der britischen Kosmologie.

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01.06.2017 | Hintergrundinformationen |

Buchvorstellung – Jenseits der Erscheinungen

Der Herausgeber Klaus-Dieter Sedlacek stellt seine Buchveröffentlichung über ‚Erkennbarkeit und Realität der Quantennatur‘ vor. Es geht unter anderem um die Frage, ob es in der Quantenphysik keine Kausalität mehr gibt.

Ist der Kausalsatz in der Quantentheorie falsch oder nichtssagend?
Es ist für das Verständnis der Sachlage unerlässlich, zwei Formulierungen miteinander zu vergleichen, in die sich die Kritik am Kausalprinzip in der Physik kleidet. Die einen sagen, die Quantenlehre habe gezeigt (natürlich unter der Voraussetzung, dass sie in ihrer jetzigen Form zutreffend ist), dass das Prinzip in der Natur nicht gelte; die anderen meinen, es sei seine Leerheit dargetan. Die ersten glauben also, es mache eine bestimmte Aussage über die Wirklichkeit, die sich durch die Erfahrung als falsch herausgestellt habe; die anderen halten den Satz, in dem es scheinbar ausgesprochen wird, für gar keine echte Aussage, sondern für eine nichtssagende Wortfolge.
Als Zeuge für die erste Ansicht wird gewöhnlich Heisenbergs viel zitierter Aufsatz in der Z. Physik 43 (1927) angeführt, wo es heißt: „Weil alle Experimente den Gesetzen der Quantenmechanik unterworfen sind, so wird durch die Quantenmechanik die Ungültigkeit des Kausalgesetzes definitiv festgestellt.“ Als Vertreter der zweiten Ansicht pflegt Born genannt zu werden (vgl. die oben zitierte Stelle). Von philosophischer Seite haben sich mit diesem Dilemma z. B. Hugo Bergmann (Der Kampf um das Kausalgesetz in der jüngsten Physik. Braunschweig 1929) und Thilo Vogel (Zur Erkenntnistheorie der quantentheoretischen Grundbegriffe. Diss. Gießen 1928) beschäftigt. Die beiden zuletzt genannten Autoren nehmen mit Recht an, dass jene Physiker, welche das Kausalprinzip ablehnen, im Grunde doch der gleichen Meinung seien, wenn sie auch Verschiedenes sagen, und dass die scheinbare Abweichung auf eine ungenaue Sprechweise der einen Partei zurückzuführen sei. Beide sind der Meinung, dass die Ungenauigkeit aufseiten Heisenbergs liege, dass man also nicht sagen dürfe, die Quantentheorie habe das Prinzip als falsch erwiesen. Beide betonen mit Nachdruck, dass der Kausalsatz durch die Erfahrung weder bestätigt noch widerlegt werden könne. Dürfen wir diese Interpretation als richtig betrachten?
Zunächst sei festgestellt, dass wir die Gründe, die H. Bergmann für seine Meinung geltend macht, als ganz irrig zurückweisen müssen. Für ihn ist nämlich der Kausalsatz deswegen nicht zu widerlegen oder zu bestätigen, weil er ihn für ein synthetisches Urteil a priori im Sinne Kants hält. Ein derartiges Urteil soll bekanntlich einerseits eine echte Erkenntnis aussprechen (dies liegt in dem Worte „synthetisch“), anderseits jeder Prüfung durch die Erfahrung entzogen sein, weil die „Möglichkeit der Erfahrung“ auf ihm beruhe (dies liegt in den Worten „a priori“). Wir wissen heute, dass diese beiden Bestimmungen sich widersprechen; synthetische Urteile a priori gibt es nicht. Sagt ein Satz überhaupt etwas über die Wirklichkeit aus (und nur, wenn er dies tut, enthält er ja eine Erkenntnis), so muss sich auch durch Beobachtung der Wirklichkeit feststellen lassen, ob er wahr oder falsch ist. Besteht eine Möglichkeit der Prüfung prinzipiell nicht, ist also der Satz mit jeder möglichen Erfahrung verträglich, so muss er nichtssagend sein, er kann keine Naturerkenntnis enthalten. Wenn unter der Voraussetzung der Falschheit des Satzes irgendetwas in der erfahrbaren Welt anders wäre, als wenn der Satz wahr wäre, so könnte er ja geprüft werden; folglich heißt Unprüfbarkeit durch die Erfahrung: Das Aussehen der Welt ist ganz unabhängig von der Wahrheit oder Falschheit des Satzes, folglich sagt er überhaupt nichts über sie. Kant war natürlich der Meinung, dass der Kausalsatz sehr viel über die empirische Welt sage, ja sogar ihren Charakter wesentlich bestimme — man erweist also dem Kantianismus oder Apriorismus keinen Dienst, wenn man die Unprüfbarkeit des Prinzips behauptet. — Damit haben wir den Standpunkt H. Bergmanns abgelehnt (dasselbe würde von Th. Vogels Meinung gelten, sofern er einem — wenn auch gemäßigten — Apriorismus zuneigt; doch erscheinen mir seine Formulierungen — am Schluss der zitierten Abhandlung — nicht ganz klar), und so müssen wir in eine neue Prüfung der Frage eintreten: Folgt aus den Ergebnissen der Quantenmechanik eigentlich die Falschheit des Kausalprinzips?

Es ist kein Zweifel, dass echte Erkenntnis der transzendenten Welt sehr wohl möglich ist.
Die Wendung, zu der die Physik der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte gelangt ist, konnte nicht vorausgesehen werden. Soviel auch über Determinismus und Indeterminismus, über Inhalt, Geltung und Prüfung des Kausalprinzips und Transzendenz philosophiert wurde — niemand ist davor auf die Möglichkeit verfallen, welche uns die Quantenphysik als den Schlüssel anbietet. Erst nachträglich erkennen wir, wo die neuen Ideen von den alten abzweigen, und wundern uns vielleicht ein wenig, früher an der Kreuzungsstelle immer achtlos vorbeigegangen zu sein. Jetzt aber, nachdem die Fruchtbarkeit der quantentheoretischen Begriffe durch die außerordentlichen Erfolge ihrer Anwendung bekannt ist und wir schon Jahre Gelegenheit zur Gewöhnung an die neuen Ideen gehabt haben, jetzt dürfte der Versuch nicht mehr verfrüht sein, zur philosophischen Klarheit über den Sinn und die Tragweite der Gedanken zu kommen, welche die gegenwärtige Physik zum Verständnis unserer Welt beiträgt.
Der von Prof. Dr. Moritz Schlick gegründete legendäre Wiener Kreis ist in die Philosophiegeschichte eingegangen. So können wir von ihm mit diesem Buch wieder Erkenntnisse der Extraklasse über die Natur der Quantenwelt erwarten.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Jenseits der Erscheinungen: Erkennbarkeit und Realität der Quantennatur
Autor(en): Moritz Schlick; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 132 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7412-2714-1
Ebook: ISBN 978-3-7412-4410-0
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der Physiker Moritz Schlick (1882 – 1936) studierte Naturwissenschaften und Mathematik an den Universitäten Heidelberg, Lausanne und Berlin. 1904 wurde er bei Max Planck mit einer physikalischen Arbeit „Über die Reflexion des Lichts in einer inhomogenen Schicht“ promoviert. 1911 habilitierte er sich mit der Schrift „Das Wesen der Wahrheit nach der modernen Logik“. Aufgrund seiner freundschaftlichen Beziehung zu Albert Einstein setzte er sich als einer der Ersten mit der Relativitätstheorie auseinander und untersuchte diese auf ihre philosophischen Konsequenzen. In seinem Hauptwerk über die „Allgemeine Erkenntnislehre“ verteidigt er einen erkenntnistheoretischen Realismus gegen positivistische und neukantische Positionen. 1922 übernahm er als Nachfolger Ernst Machs den Lehrstuhl für Naturphilosophie an der Universität Wien. Der dort 1924 von ihm gegründete interdisziplinäre Diskussionszirkel ist als der Wiener Kreis in die Philosophiegeschichte eingegangen.

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01.06.2017 | Hintergrundinformationen |

Buchvorstellung – Jenseits der Erscheinungen

Der Herausgeber Klaus-Dieter Sedlacek stellt seine Buchveröffentlichung über ‚Erkennbarkeit und Realität der Quantennatur‘ vor. Es geht unter anderem um die Frage, ob es in der Quantenphysik keine Kausalität mehr gibt.

Ist der Kausalsatz in der Quantentheorie falsch oder nichtssagend?
Es ist für das Verständnis der Sachlage unerlässlich, zwei Formulierungen miteinander zu vergleichen, in die sich die Kritik am Kausalprinzip in der Physik kleidet. Die einen sagen, die Quantenlehre habe gezeigt (natürlich unter der Voraussetzung, dass sie in ihrer jetzigen Form zutreffend ist), dass das Prinzip in der Natur nicht gelte; die anderen meinen, es sei seine Leerheit dargetan. Die ersten glauben also, es mache eine bestimmte Aussage über die Wirklichkeit, die sich durch die Erfahrung als falsch herausgestellt habe; die anderen halten den Satz, in dem es scheinbar ausgesprochen wird, für gar keine echte Aussage, sondern für eine nichtssagende Wortfolge.
Als Zeuge für die erste Ansicht wird gewöhnlich Heisenbergs viel zitierter Aufsatz in der Z. Physik 43 (1927) angeführt, wo es heißt: „Weil alle Experimente den Gesetzen der Quantenmechanik unterworfen sind, so wird durch die Quantenmechanik die Ungültigkeit des Kausalgesetzes definitiv festgestellt.“ Als Vertreter der zweiten Ansicht pflegt Born genannt zu werden (vgl. die oben zitierte Stelle). Von philosophischer Seite haben sich mit diesem Dilemma z. B. Hugo Bergmann (Der Kampf um das Kausalgesetz in der jüngsten Physik. Braunschweig 1929) und Thilo Vogel (Zur Erkenntnistheorie der quantentheoretischen Grundbegriffe. Diss. Gießen 1928) beschäftigt. Die beiden zuletzt genannten Autoren nehmen mit Recht an, dass jene Physiker, welche das Kausalprinzip ablehnen, im Grunde doch der gleichen Meinung seien, wenn sie auch Verschiedenes sagen, und dass die scheinbare Abweichung auf eine ungenaue Sprechweise der einen Partei zurückzuführen sei. Beide sind der Meinung, dass die Ungenauigkeit aufseiten Heisenbergs liege, dass man also nicht sagen dürfe, die Quantentheorie habe das Prinzip als falsch erwiesen. Beide betonen mit Nachdruck, dass der Kausalsatz durch die Erfahrung weder bestätigt noch widerlegt werden könne. Dürfen wir diese Interpretation als richtig betrachten?
Zunächst sei festgestellt, dass wir die Gründe, die H. Bergmann für seine Meinung geltend macht, als ganz irrig zurückweisen müssen. Für ihn ist nämlich der Kausalsatz deswegen nicht zu widerlegen oder zu bestätigen, weil er ihn für ein synthetisches Urteil a priori im Sinne Kants hält. Ein derartiges Urteil soll bekanntlich einerseits eine echte Erkenntnis aussprechen (dies liegt in dem Worte „synthetisch“), anderseits jeder Prüfung durch die Erfahrung entzogen sein, weil die „Möglichkeit der Erfahrung“ auf ihm beruhe (dies liegt in den Worten „a priori“). Wir wissen heute, dass diese beiden Bestimmungen sich widersprechen; synthetische Urteile a priori gibt es nicht. Sagt ein Satz überhaupt etwas über die Wirklichkeit aus (und nur, wenn er dies tut, enthält er ja eine Erkenntnis), so muss sich auch durch Beobachtung der Wirklichkeit feststellen lassen, ob er wahr oder falsch ist. Besteht eine Möglichkeit der Prüfung prinzipiell nicht, ist also der Satz mit jeder möglichen Erfahrung verträglich, so muss er nichtssagend sein, er kann keine Naturerkenntnis enthalten. Wenn unter der Voraussetzung der Falschheit des Satzes irgendetwas in der erfahrbaren Welt anders wäre, als wenn der Satz wahr wäre, so könnte er ja geprüft werden; folglich heißt Unprüfbarkeit durch die Erfahrung: Das Aussehen der Welt ist ganz unabhängig von der Wahrheit oder Falschheit des Satzes, folglich sagt er überhaupt nichts über sie. Kant war natürlich der Meinung, dass der Kausalsatz sehr viel über die empirische Welt sage, ja sogar ihren Charakter wesentlich bestimme — man erweist also dem Kantianismus oder Apriorismus keinen Dienst, wenn man die Unprüfbarkeit des Prinzips behauptet. — Damit haben wir den Standpunkt H. Bergmanns abgelehnt (dasselbe würde von Th. Vogels Meinung gelten, sofern er einem — wenn auch gemäßigten — Apriorismus zuneigt; doch erscheinen mir seine Formulierungen — am Schluss der zitierten Abhandlung — nicht ganz klar), und so müssen wir in eine neue Prüfung der Frage eintreten: Folgt aus den Ergebnissen der Quantenmechanik eigentlich die Falschheit des Kausalprinzips?

Es ist kein Zweifel, dass echte Erkenntnis der transzendenten Welt sehr wohl möglich ist.
Die Wendung, zu der die Physik der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte gelangt ist, konnte nicht vorausgesehen werden. Soviel auch über Determinismus und Indeterminismus, über Inhalt, Geltung und Prüfung des Kausalprinzips und Transzendenz philosophiert wurde — niemand ist davor auf die Möglichkeit verfallen, welche uns die Quantenphysik als den Schlüssel anbietet. Erst nachträglich erkennen wir, wo die neuen Ideen von den alten abzweigen, und wundern uns vielleicht ein wenig, früher an der Kreuzungsstelle immer achtlos vorbeigegangen zu sein. Jetzt aber, nachdem die Fruchtbarkeit der quantentheoretischen Begriffe durch die außerordentlichen Erfolge ihrer Anwendung bekannt ist und wir schon Jahre Gelegenheit zur Gewöhnung an die neuen Ideen gehabt haben, jetzt dürfte der Versuch nicht mehr verfrüht sein, zur philosophischen Klarheit über den Sinn und die Tragweite der Gedanken zu kommen, welche die gegenwärtige Physik zum Verständnis unserer Welt beiträgt.
Der von Prof. Dr. Moritz Schlick gegründete legendäre Wiener Kreis ist in die Philosophiegeschichte eingegangen. So können wir von ihm mit diesem Buch wieder Erkenntnisse der Extraklasse über die Natur der Quantenwelt erwarten.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Jenseits der Erscheinungen: Erkennbarkeit und Realität der Quantennatur
Autor(en): Moritz Schlick; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 132 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7412-2714-1
Ebook: ISBN 978-3-7412-4410-0
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der Physiker Moritz Schlick (1882 – 1936) studierte Naturwissenschaften und Mathematik an den Universitäten Heidelberg, Lausanne und Berlin. 1904 wurde er bei Max Planck mit einer physikalischen Arbeit „Über die Reflexion des Lichts in einer inhomogenen Schicht“ promoviert. 1911 habilitierte er sich mit der Schrift „Das Wesen der Wahrheit nach der modernen Logik“. Aufgrund seiner freundschaftlichen Beziehung zu Albert Einstein setzte er sich als einer der Ersten mit der Relativitätstheorie auseinander und untersuchte diese auf ihre philosophischen Konsequenzen. In seinem Hauptwerk über die „Allgemeine Erkenntnislehre“ verteidigt er einen erkenntnistheoretischen Realismus gegen positivistische und neukantische Positionen. 1922 übernahm er als Nachfolger Ernst Machs den Lehrstuhl für Naturphilosophie an der Universität Wien. Der dort 1924 von ihm gegründete interdisziplinäre Diskussionszirkel ist als der Wiener Kreis in die Philosophiegeschichte eingegangen.

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24.05.2017 | Hintergrundinformationen |

Persönlichkeit und Unsterblichkeit

‚In welcher Form existiert ein Weiterleben nach dem zeitlichen Ende?‘.  Es geht um den Standpunkt des Nobelpreisträgers und Naturwissenschaftlers Wilhelm Ostwald  zum Thema Unsterblichkeit des Menschen.

Das neu veröffentlichte Buch ist die deutsche Übersetzung eines Vortrages, den der Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald an der Harvard-Universität in den Vereinigten Staaten gehalten hat. Der Vortrag folgte der Bestimmung, dass er sich auf die Unsterblichkeit des Menschen beziehen, und dass die Wahl des Vortragenden nicht durch sein religiöses Bekenntnis oder seinen Beruf beschränkt sein soll, damit die Wahrheit durch eine möglichst allseitige Behandlung des Problems zutage treten könne.
Nach der Erstveröffentlichung entstand eine lebhafte Diskussion in der Öffentlichkeit, die Ostwald zahlreiche persönliche Zuschriften und viel Zustimmung einbrachte. Eines der bemerkenswertesten Momente ist, dass ihm von lebenserfahrenen Personen, ihre sachliche Übereinstimmung mit seinen Ansichten in warmen Worten ausgesprochen wurde.
Es ist ein außergewöhnlicher Text, der nun endlich wieder neu aufgelegt wurde.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Persönlichkeit und Unsterblichkeit: In welcher Form existiert ein Weiterleben nach dem zeitlichen Ende?
Autor(en): Wilhelm Ostwald; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 52 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7448-1785-1
Ebook: ISBN 978-3-7448-2493-4
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der Nobelpreisträger Friedrich Wilhelm Ostwald (1853 – 1932) studiert Chemie an der Universität Dorpat. 1875 wurde er Assistent am physikalischen Institut bei Arthur von Oettingen, später am chemischen Institut bei Carl Schmidt. 1878 beendet er seine Dissertation, die den Titel „Volumchemische und optisch-chemische Studien.“ trug. 1887 wurde er auf den Lehrstuhl für physikalische Chemie an der Universität Leipzig berufen. Er emeritierte 1906, um dann als freier Forscher zu arbeiten. 1909 erhielt er den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über die Katalyse sowie seine Untersuchungen über Gleichgewichtsverhältnisse und Reaktionsgeschwindigkeiten. – Ostwald engagierte sich in verschiedenen internationalen wissenschaftlichen Organisationen und setzte sich als visionärer Wissenschaftler für die Nutzung der Sonnenenergie in der Zukunft ein. In der Zeitschrift „Technische Rundschau“ vom 18.6.1930 erschienen seine Vorstellungen unter dem Titel „Energiequellen der Zukunft“. Des Weiteren propagierte er in seinem Vortrag „Die wissenschaftliche Elektrochemie der Gegenwart und die technische der Zukunft“ den zukünftigen Einsatz von Brennstoffzellen.

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24.05.2017 | Hintergrundinformationen |

Persönlichkeit und Unsterblichkeit

‚In welcher Form existiert ein Weiterleben nach dem zeitlichen Ende?‘.  Es geht um den Standpunkt des Nobelpreisträgers und Naturwissenschaftlers Wilhelm Ostwald  zum Thema Unsterblichkeit des Menschen.

Das neu veröffentlichte Buch ist die deutsche Übersetzung eines Vortrages, den der Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald an der Harvard-Universität in den Vereinigten Staaten gehalten hat. Der Vortrag folgte der Bestimmung, dass er sich auf die Unsterblichkeit des Menschen beziehen, und dass die Wahl des Vortragenden nicht durch sein religiöses Bekenntnis oder seinen Beruf beschränkt sein soll, damit die Wahrheit durch eine möglichst allseitige Behandlung des Problems zutage treten könne.
Nach der Erstveröffentlichung entstand eine lebhafte Diskussion in der Öffentlichkeit, die Ostwald zahlreiche persönliche Zuschriften und viel Zustimmung einbrachte. Eines der bemerkenswertesten Momente ist, dass ihm von lebenserfahrenen Personen, ihre sachliche Übereinstimmung mit seinen Ansichten in warmen Worten ausgesprochen wurde.
Es ist ein außergewöhnlicher Text, der nun endlich wieder neu aufgelegt wurde.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Persönlichkeit und Unsterblichkeit: In welcher Form existiert ein Weiterleben nach dem zeitlichen Ende?
Autor(en): Wilhelm Ostwald; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 52 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7448-1785-1
Ebook: ISBN 978-3-7448-2493-4
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der Nobelpreisträger Friedrich Wilhelm Ostwald (1853 – 1932) studiert Chemie an der Universität Dorpat. 1875 wurde er Assistent am physikalischen Institut bei Arthur von Oettingen, später am chemischen Institut bei Carl Schmidt. 1878 beendet er seine Dissertation, die den Titel „Volumchemische und optisch-chemische Studien.“ trug. 1887 wurde er auf den Lehrstuhl für physikalische Chemie an der Universität Leipzig berufen. Er emeritierte 1906, um dann als freier Forscher zu arbeiten. 1909 erhielt er den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über die Katalyse sowie seine Untersuchungen über Gleichgewichtsverhältnisse und Reaktionsgeschwindigkeiten. – Ostwald engagierte sich in verschiedenen internationalen wissenschaftlichen Organisationen und setzte sich als visionärer Wissenschaftler für die Nutzung der Sonnenenergie in der Zukunft ein. In der Zeitschrift „Technische Rundschau“ vom 18.6.1930 erschienen seine Vorstellungen unter dem Titel „Energiequellen der Zukunft“. Des Weiteren propagierte er in seinem Vortrag „Die wissenschaftliche Elektrochemie der Gegenwart und die technische der Zukunft“ den zukünftigen Einsatz von Brennstoffzellen.

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17.05.2017 | Hintergrundinformationen |

Buchvorstellung – Atlantis: Die Rückkehr der Götter

Atlantis ist ein mythisches Inselreich, das der antike griechische Philosoph Platon als Erster erwähnte und beschrieb. Das Atlantis dieser Erzählung lehnt sich an die Überlieferung an, spielt jedoch in neuerer Zeit. Die Geschichte beginnt im Mai 1870, als die Regierung eine kleine Expedition zur Erforschung der Insel Anthusa im Ägäischen Meer entsendete. Der Held der Geschichte hatte sich als Volontär den Ausgräbern der Expedition angeschlossen. Auf einem Spaziergang durch die idyllische Umgebung trifft er den Götterboten, der ihn nach Atlantis bringt. Die dort lebenden Götter erteilen ihm einen wichtigen Auftrag.
Nicht weniger mythisch und fesselnd als Platons Überlieferung ist das, was dem Helden der Geschichte widerfährt. Neben seinen urgeschichtlichen Werken schrieb der österreichische Prähistoriker Moriz Hoernes dieses zauberhafte Fantasy-Erlebnis über Atlantis, welches die mythologische Zeit der Götter wieder aufleben lässt.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Atlantis: Die Rückkehr der Götter
Autor(en): Moriz Hoernes; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 112 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7412-5038-5
Ebook: ISBN 978-3-7412-4474-2
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der österreichische Prähistoriker Moriz Hoernes (1852 – 1917) studierte an der Universität Wien Philologie und Archäologie und wurde 1878 zum Dr. phil. promoviert. 1892 habilitierte er sich für „Prähistorische Archäologie“. 1913 wurde er Mitglied des Archäologischen Instituts und 1914 auch Präsident der Wiener Prähistorischen Gesellschaft. Hoernes verfasste etwa 200 Publikationen zur Urgeschichte und hat zahlreiche Standardwerke hinterlassen. Er war der richtungweisende Urgeschichtler seiner Zeit und seine wesentlichen Aussagen haben heute immer noch Geltung.
Neben seinen urgeschichtlichen Werken schrieb Hoernes das zauberhafte Fantasy-Erlebnis über Atlantis, welches die mythologische Zeit der Götter wieder aufleben lässt.

(Mehr in: Hintergrundinformationen)

17.05.2017 | Hintergrundinformationen |

Buchvorstellung – Atlantis: Die Rückkehr der Götter

Atlantis ist ein mythisches Inselreich, das der antike griechische Philosoph Platon als Erster erwähnte und beschrieb. Das Atlantis dieser Erzählung lehnt sich an die Überlieferung an, spielt jedoch in neuerer Zeit. Die Geschichte beginnt im Mai 1870, als die Regierung eine kleine Expedition zur Erforschung der Insel Anthusa im Ägäischen Meer entsendete. Der Held der Geschichte hatte sich als Volontär den Ausgräbern der Expedition angeschlossen. Auf einem Spaziergang durch die idyllische Umgebung trifft er den Götterboten, der ihn nach Atlantis bringt. Die dort lebenden Götter erteilen ihm einen wichtigen Auftrag.
Nicht weniger mythisch und fesselnd als Platons Überlieferung ist das, was dem Helden der Geschichte widerfährt. Neben seinen urgeschichtlichen Werken schrieb der österreichische Prähistoriker Moriz Hoernes dieses zauberhafte Fantasy-Erlebnis über Atlantis, welches die mythologische Zeit der Götter wieder aufleben lässt.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Atlantis: Die Rückkehr der Götter
Autor(en): Moriz Hoernes; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 112 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7412-5038-5
Ebook: ISBN 978-3-7412-4474-2
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der österreichische Prähistoriker Moriz Hoernes (1852 – 1917) studierte an der Universität Wien Philologie und Archäologie und wurde 1878 zum Dr. phil. promoviert. 1892 habilitierte er sich für „Prähistorische Archäologie“. 1913 wurde er Mitglied des Archäologischen Instituts und 1914 auch Präsident der Wiener Prähistorischen Gesellschaft. Hoernes verfasste etwa 200 Publikationen zur Urgeschichte und hat zahlreiche Standardwerke hinterlassen. Er war der richtungweisende Urgeschichtler seiner Zeit und seine wesentlichen Aussagen haben heute immer noch Geltung.
Neben seinen urgeschichtlichen Werken schrieb Hoernes das zauberhafte Fantasy-Erlebnis über Atlantis, welches die mythologische Zeit der Götter wieder aufleben lässt.

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11.05.2017 | Hintergrundinformationen |

Neu: Homöopathie und Praxis

In diesem Beitrag stelle ich meine neue Buchveröffentlichung über ‚Naturheilkundliche alternative Medizin für den mündigen Patienten‘ vor. Es geht unter anderem um eine sachliche Information über homöopathische Heilmittel, und praxisbewährte, die Heilung unterstützende, Maßnahmen.

Um die Anwendung der Homöopathie bei der Behandlung von Krankheiten tobt ein wahrer Glaubenskrieg. Die eine Seite wertet alternative Behandlungsmethoden außerhalb der Schulmedizin gleichsam reflexartig ab und argumentiert, dass es für solche Methoden keinerlei Wirksamkeitsnachweise gäbe. Bei manchen Fachautoren genügt offenbar schon ein einziges Wort wie „homöopathisch“ um auf weitere Recherchen zu verzichten und den so attribuierten Arzneimitteln jegliche Daseinsberechtigung abzusprechen.

In dem 2015 vom Bremer Gesundheitswissenschaftler und Facharzt für innere Medizin Norbert Schmacke herausgegebenen Band „Der Glaube an die Globuli – die Verheißung der Homöopathie“ wird radikal mit der Homöopathie abgerechnet. Seiner Meinung nach ist Homöopathie gefährlich, weil sie von einer wirklich medizinischen Behandlung abhalten könne.

Wenn allerdings eine Buch-Veröffentlichung zu weit vom Pfad der Objektivität abweicht, dann kommt es schon mal vor, dass ein Gericht dem Einhalt gebietet. So geschehen im Jahr 2005, als die Stiftung Warentest eine von der Deutschen Homöopathieunion beantragten einstweiligen Verfügung des Landgerichts Hamburg anerkannte und den Vertrieb des Buches „Die andere Medizin“ einstellte. Es ist somit nicht mehr im regulären Handel. In diesem Buch wurden von der Stiftung Warentest „Alternative“ Heilmethoden, nach evidenzbasierten Kriterien beurteilt, wie sie auf ihrer Homepage versprach. Unter anderem schrieb sie: „Die Hinweise zur Wirksamkeit des sicherlich bekanntesten und am meisten genutzten Verfahrens, der Homöopathie, sind so schwach, dass sie sich von Plazeboeffekten nicht abgrenzen lassen.“
Andererseits gehören in Deutschland dem Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) mehr als 7000 Medizinerinnen und Mediziner an, die die Homöopathie zumindest bei manchen Beschwerden sehr erfolgreich anwenden. 60 Prozent der Deutschen haben schon Globuli geschluckt, sagt eine Allensbach-Studie aus dem Jahr 2014. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland Homöopathika für 595 Mio. Euro umgesetzt, das war ein Wachstum von den 12,8 Prozenten gegenüber dem Vorjahr. Können sich Tausende Mediziner und Millionen Patienten irren?
Als Nichtmediziner kann man über diese kontroverse Situation nur ungläubig den Kopf schütteln.  Wie muss man etwa als Naturwissenschaftler die angeführten Argumente der einen oder andere Seite bewerten? Was ist plausibel? Inwieweit kann für den mündigen oder skeptischen Patient die Homöopathie hilfreich sein? Wer nichts weiß, muss alles glauben, deshalb ist eine sorgsame und faire Information wichtig.

Das Buch „Homöopathie und Praxis“ soll informieren und eine unparteiische Entscheidungshilfe sein, ob und inwieweit und bei welchen Beschwerden eine homöopathische Behandlung in Frage kommen kann. Es soll dabei helfen, sich situationsgerecht für die eine oder die andere Seite der Hippokrates-Jünger zu entscheiden, nämlich ob man den homöopathisch ausgebildeten Arzt aufsucht oder lieber den, der alternativmedizinische Methoden ablehnt.
Für den mündigen Patienten ist das Buch ein segensreicher Ratgeber zur Wiedererlangung und Bewahrung des kostbarsten Schatzes, nämlich der Gesundheit.

 

(Mehr in: Hintergrundinformationen)

11.05.2017 | Hintergrundinformationen |

Neu: Homöopathie und Praxis

In diesem Beitrag stelle ich meine neue Buchveröffentlichung über ‚Naturheilkundliche alternative Medizin für den mündigen Patienten‘ vor. Es geht unter anderem um eine sachliche Information über homöopathische Heilmittel, und praxisbewährte, die Heilung unterstützende, Maßnahmen.

Um die Anwendung der Homöopathie bei der Behandlung von Krankheiten tobt ein wahrer Glaubenskrieg. Die eine Seite wertet alternative Behandlungsmethoden außerhalb der Schulmedizin gleichsam reflexartig ab und argumentiert, dass es für solche Methoden keinerlei Wirksamkeitsnachweise gäbe. Bei manchen Fachautoren genügt offenbar schon ein einziges Wort wie „homöopathisch“ um auf weitere Recherchen zu verzichten und den so attribuierten Arzneimitteln jegliche Daseinsberechtigung abzusprechen.

In dem 2015 vom Bremer Gesundheitswissenschaftler und Facharzt für innere Medizin Norbert Schmacke herausgegebenen Band „Der Glaube an die Globuli – die Verheißung der Homöopathie“ wird radikal mit der Homöopathie abgerechnet. Seiner Meinung nach ist Homöopathie gefährlich, weil sie von einer wirklich medizinischen Behandlung abhalten könne.

Wenn allerdings eine Buch-Veröffentlichung zu weit vom Pfad der Objektivität abweicht, dann kommt es schon mal vor, dass ein Gericht dem Einhalt gebietet. So geschehen im Jahr 2005, als die Stiftung Warentest eine von der Deutschen Homöopathieunion beantragten einstweiligen Verfügung des Landgerichts Hamburg anerkannte und den Vertrieb des Buches „Die andere Medizin“ einstellte. Es ist somit nicht mehr im regulären Handel. In diesem Buch wurden von der Stiftung Warentest „Alternative“ Heilmethoden, nach evidenzbasierten Kriterien beurteilt, wie sie auf ihrer Homepage versprach. Unter anderem schrieb sie: „Die Hinweise zur Wirksamkeit des sicherlich bekanntesten und am meisten genutzten Verfahrens, der Homöopathie, sind so schwach, dass sie sich von Plazeboeffekten nicht abgrenzen lassen.“
Andererseits gehören in Deutschland dem Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) mehr als 7000 Medizinerinnen und Mediziner an, die die Homöopathie zumindest bei manchen Beschwerden sehr erfolgreich anwenden. 60 Prozent der Deutschen haben schon Globuli geschluckt, sagt eine Allensbach-Studie aus dem Jahr 2014. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland Homöopathika für 595 Mio. Euro umgesetzt, das war ein Wachstum von den 12,8 Prozenten gegenüber dem Vorjahr. Können sich Tausende Mediziner und Millionen Patienten irren?
Als Nichtmediziner kann man über diese kontroverse Situation nur ungläubig den Kopf schütteln.  Wie muss man etwa als Naturwissenschaftler die angeführten Argumente der einen oder andere Seite bewerten? Was ist plausibel? Inwieweit kann für den mündigen oder skeptischen Patient die Homöopathie hilfreich sein? Wer nichts weiß, muss alles glauben, deshalb ist eine sorgsame und faire Information wichtig.

Das Buch „Homöopathie und Praxis“ soll informieren und eine unparteiische Entscheidungshilfe sein, ob und inwieweit und bei welchen Beschwerden eine homöopathische Behandlung in Frage kommen kann. Es soll dabei helfen, sich situationsgerecht für die eine oder die andere Seite der Hippokrates-Jünger zu entscheiden, nämlich ob man den homöopathisch ausgebildeten Arzt aufsucht oder lieber den, der alternativmedizinische Methoden ablehnt.
Für den mündigen Patienten ist das Buch ein segensreicher Ratgeber zur Wiedererlangung und Bewahrung des kostbarsten Schatzes, nämlich der Gesundheit.

 

(Mehr in: Hintergrundinformationen)

Politik

Sturheit und Beschuldigungen dominieren Jamaika-Gespräche

18. Nov. 2017

„An einem seidenen Faden“: Donnerstagnacht in Berlin

Sturheit und gegenseitige Beschuldigungen haben zuletzt die Jamaika-Gespräche dominiert – vor allem zwischen CSU und Grünen. Besonders ein Thema sorgt weiter für Konflikte.

(Mehr in: Politik – FAZ.NET)

Alle 11 Minuten verliebt sich ein CSU-Politiker

18. Nov. 2017

Wie lange hält sich Horst Seehofer noch als CSU-Chef? Nach dem Debakel bei der Bundestagswahl steht der bayerische Ministerpräsident stark in der Kritik. Diese Konstellationen gibt es für die künftige Führung von Freistaat und Partei. (Mehr in: DIE WELT – Politik)

Zehntausende auf den Straßen gegen Präsident Mugabe

18. Nov. 2017

Proteste in Simbabwe: Jetzt geht auch die Zivilbevölkerung gegen Präsident Robert Mugabe vor. Zehntausende Menschen versammeln sich in der Hauptstadt und fordern seinen Rücktritt. Das Militär unterstützt die Demonstration. (Mehr in: DIE WELT – Politik)

Warum sich die Grünen mit Jamaika so schwertun

18. Nov. 2017

Bislang gingen die Grünen stets mit dem gleichen Schema in Koalitionen in Bund und Ländern: Sie konnten ihr eigenes Projekt durchpeitschen – das erlaubte ihnen, gleichzeitig koalitionstreu zu sein. Das klappt nun nicht. (Mehr in: DIE WELT – Politik)

Prozess gegen Ratko Mladic: „Er war ein Kämpfer gegen den radikalen Islam“

18. Nov. 2017

Ratko Mladic im Januar 2014 im Gerichtssaal in Den Haag

Der ehemalige serbische General Mladic ist als Kriegsverbrecher angeklagt. Im Gespräch mit der F.A.Z. Woche bezeichnet ihn sein Anwalt als frühen Kämpfer gegen den Islamismus – und beteuert die Unschuld seines Mandanten.

(Mehr in: Politik – FAZ.NET)

EU kürzt Hilfen für Türkei

18. Nov. 2017

Angesichts der Spannungen mit der Türkei hat die Europäische Union die Hilfen zur Vorbereitung auf eine EU-Mitgliedschaft des Landes gekürzt. Und das um 105 Millionen Euro. (Mehr in: DIE WELT – Politik)

Deutschlands braune Kohleflecken auf der weißen Klima-Weste

18. Nov. 2017

Die Bonner Weltklimakonferenz bringt kleine Schritte in wichtigen Fragen. Auch Deutschland präsentierte sich als Vorreiter im Umweltschutz – trotzdem muss das Land umsteuern, damit es die Ziele nicht verfehlt. (Mehr in: DIE WELT – Politik)

Geld

Gebrauchtwagen-Verkauf: 5000 Euro weniger für einen drei Jahre alten Diesel

18. Nov. 2017

Ladenhüter: Nicht selten vergeht ein ganzes Jahr, bis ein Gebrauchtwagen verkauft wird.

Der Dieselskandal zieht Kreise: Auch den professionellen Leitern von Fuhrparks macht der Preisverfall bei Gebrauchten mittlerweile Sorgen.

(Mehr in: Finanzen – FAZ.NET)

Werkstätten klagen über Kostendruck der Autoversicherer

18. Nov. 2017

Der Wettbewerbsdruck nimmt zu: Werkstätten beklagen, dass sie zu immer niedrigeren Stundenlöhnen gedrängt werden.

Zum 30. November ist für viele der letzte Kündigungstermin für ihre Autopolice. Der Wettbewerb zwischen den Anbietern ist groß – manchmal zu Lasten ihrer Partner.

(Mehr in: Finanzen – FAZ.NET)

Jetzt kommen die flexiblen Wohlfühl-Büros

18. Nov. 2017

Immer mehr Unternehmen verabschieden sich vom klassischen Einzelbüro. Die Alternative ist aber nicht etwa der Großraum, sondern eine richtig hippe Lösung. Doch wollen das die Arbeitnehmer überhaupt? (Mehr in: DIE WELT – Geld)

Schluss mit der Provision für den Versicherungsmakler

18. Nov. 2017

Viele Versicherte wissen nicht, dass sie Provisionen nicht nur einmalig bei Abschluss sondern auch monatlich weiter zahlen. Bislang konnten sie dagegen nichts tun. Doch jetzt schuf Brüssel einen Weg, diese Betreuungsgebühr zu behalten. (Mehr in: DIE WELT – Geld)

Aktienhausse: Wie lange wird die Buy-the-Dip-Strategie noch funktionieren?

18. Nov. 2017

Für Anleger kaum absehbar: Wann beginnen Haussen oder Baissen – und wann enden sie?

Anleger an der Wall Street haben sich von kurzfristigen Rückschlägen nicht beirren lassen. Aber wie lange funktioniert diese Strategie noch?

(Mehr in: Finanzen – FAZ.NET)

Die Vermögensfrage: Kostengünstig sicher anlegen

17. Nov. 2017

Euro-Skulptur am Willy-Brandt-Platz in Frankfurt

Alles auf Aktien zu setzen, geht nicht. Es gibt aber eine Alternative zu festverzinslichen Papieren: Mit Renten-ETF lässt sich das Risikoprofil kostengünstig zuschneiden.

(Mehr in: Finanzen – FAZ.NET)

Motor

Schlecky Silbersteins bestes Fundstück

18. Nov. 2017

Als Blogger sammelt Christian Brandes alias Schlecky Silberstein schnelllebige Gags in den Weiten des Internets. Als Autofahrer schätzt er die Beständigkeit eines 40 Jahre alten Mercedes 280 CE. (Mehr in: DIE WELT – Motor)

Ex-Audi-Manager aus Untersuchungshaft entlassen

17. Nov. 2017

Ex-Audi-Manager aus Untersuchungshaft entlassen

Nach mehr als vier Monaten hinter Gittern ist der in die Abgasaffäre verwickelte ehemalige Audi-Manager Giovanni P. auf freiem Fuß. Das Oberlandesgericht München hat gegen Auflagen nach dem deutschen Haftbefehl nun auch einen Auslieferungshaftbefehl gegen P. aus den USA außer Vollzug gesetzt

(Mehr in: heise autos news)

Zwickau wird Haupt-Produktionsort für VWs E-Mobile

17. Nov. 2017

Zwickau wird Haupt-Produktionsort für VWs E-Mobile

Der Volkswagen-Standort in Zwickau soll komplett auf die Produktion von E-Fahrzeugen umgerüstet werden. Damit erfolge eine wichtige Weichenstellung für die Elektrifizierung und Hybridisierung des Produktportfolios im Konzern

(Mehr in: heise autos news)

Tesla zeigt Lkw und Roadster

17. Nov. 2017

Elektroautos, alternative Antriebe, Tesla Motors

Tesla stellt zwei neue Modelle vor. Mit einer Angebotserweiterung war gerechnet worden, doch dass sich Tesla mit dem Transportgewerbe beschäftigt, überrascht ebenso wie die Ankündigung eines Modells, mit dem die Marke zu ihren Wurzeln zurückkehrt

(Mehr in: heise autos news)

Die rote Göttin wird 70

17. Nov. 2017

Vor 70 Jahren baute ein junger Italiener den ersten Ferrari. Eigentlich wollte er für Fiat arbeiten, die wollten ihn aber nicht. Der Rest ist Geschichte. Und Gegenwart. Und Zukunft. (Mehr in: DIE WELT – Motor)

Wirtschaft

Flüchtlinge: Die Bastion Jordanien

18. Nov. 2017

Wie lange können sie es hier aushalten? Zwei Mädchen im Flüchtlingslager Za’atari, in dem 80.000 Syrer leben.

Jordanien ächzt unter der Last syrischer Flüchtlinge. Die Bundesregierung gibt viel Geld, damit die Stimmung nicht kippt. Denn das hätte Folgen für ganz Europa.

(Mehr in: Wirtschaft – FAZ.NET)

Allianz-Vorstand Daniel Bahr: Fitness-Armbänder haben in der Krankenversicherung nichts verloren

18. Nov. 2017

Der ehemalige Gesundheitsminister Daniel Bahr

Eine Krankenversicherung davon abhängig machen, ob jemand sich fit hält? Ist das ethisch ok? Und ist das erlaubt? Der Allianz-Vorstand und frühere Gesundheitsminister Daniel Bahr hat sich in der F.A.S. dazu geäußert.

(Mehr in: Wirtschaft – FAZ.NET)

Die Werbeagentur Jung von Matt verliert zwei ihrer fünf Vorstände

18. Nov. 2017

Auf zu neuen Ufern: Werber Thomas Strerath

Deutschlands Vorzeige-Werbeagentur verliert zwei ihrer fünf Vorstände. Darunter ist auch der Mann, der sich maßgeblich für die Bundestagswahlkampagne für die CDU stark gemacht hatte.

(Mehr in: Wirtschaft – FAZ.NET)

Erneuerbare Energien: Herbststürme verursachen Ökostrom-Rekord

18. Nov. 2017

Viel Wind, viel Sonne: Im Jahr 2017 gab es einen Ökostrom-Rekord.

Weil „Xavier“ und „Herwart“ die Windräder kräftig angetrieben haben und 2017 auch noch häufig die Sonne schien, gibt es dieses Jahr einen Ökostrom-Rekord. Warum die Erneuerbare-Energien-Ziele bis 2020 trotzdem verfehlt werden könnten.

(Mehr in: Wirtschaft – FAZ.NET)

Jamaika-Gespräche: FDP wirft der Union Haushaltstricks vor

18. Nov. 2017

Beharrlich für eine Abschaffung des Solis: Christian Lindner inmitten seiner Mitverhandler von der FDP am Freitag.

Auch wenn die Finanzen nicht allein die Reise nach Jamaika verzögern: Für den Soli-Abbau bleibt das Geld der Knackpunkt. Wie viel Spielraum gibt es wirklich?

(Mehr in: Wirtschaft – FAZ.NET)

Blogs | Reinheitsgebot: Flensburger profitiert vom Retrotrend

17. Nov. 2017

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Die Deutschen trinken immer weniger Bier. Warum wächst dann die Nord-Brauerei seit Jahren? Es liegt nicht nur an der Comicfigur Werner.

(Mehr in: Wirtschaft – FAZ.NET)

Ökonomen fordern mehr Investitionen in Digitales und Bildung von Jamaika

17. Nov. 2017

Das Kohlekraftwerk Mehrum in Niedersachsen

Die Jamaika-Verhandlungen sind zäh. Und was kommt am Ende heraus? Ökonomen haben da ein paar Ideen: mehr Investitionen in Digitales und Bildung. Und sie fürchten feste Ausstiegsdaten in der Energiepolitik.

(Mehr in: Wirtschaft – FAZ.NET)

Panorama

Flugzeug kollidiert mit Helikopter bei historischem Herrenhaus

17. Nov. 2017

Ein Kleinflugzeug ist über einem bewaldeten Gebiet in England mit einem Hubschrauber zusammengestoßen. Mindestens drei Menschen befanden sich in der Luft – noch sucht die Polizei nach den Unfallopfern. (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Weiter Streit um Schweigers Facebook-Post

17. Nov. 2017

Die Saarbrücker Verhandlung über Til Schweigers Streit mit Petra U. führte zu keinem Ergebnis. Nach einer knappen halben Stunde vertagte sich das Gericht. Die Parteien sollten sich gütlich einigen. (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Richter gibt Opfer von Cold-Water-Challenge Mitverantwortung

17. Nov. 2017

Eigentlich sollte alles ein Spaß werden: Ein Kegelklub nahm im Jahr 2014 an der „Cold Water Challenge“ teil. Doch dabei kam ein Familienvater ums Leben. Ein Gericht hat nun über die Schuld entschieden. (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Die Mutter ist erstaunt, wie gesund Alex H. aussieht

17. Nov. 2017

Die 19-jährige Liza P. soll brutal erstochen worden sein, ihre Mutter brachte den Verdächtigen eigenhändig zur Polizei. Für den ersten Prozesstag hatte sie sich nur eins vorgenommen. (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Der „Schleifer von Hameln“ will einen neuen Prozess

17. Nov. 2017

Nurettin B. erhielt nur 14 Jahre Haft – weil er Reue zeigte. Obwohl er nach dem Mordversuch an seiner Ex-Frau zu einer für viele erstaunlich milden Strafe verurteilt wurde, ist der gebürtige Kurde offenbar nicht zufrieden. (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Leipziger Uni-Professor möchte „weißes Europa“

17. Nov. 2017

Der Professor Thomas Rauscher von der Uni Leipzig wünscht sich ein „weißes Europa“. Die Studenten konfrontierten den Dozenten nun in einer Vorlesung mit seinen rassistischen Tweets. (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Interview zum Jugendwort des Jahres: „Ich hätte nie gedacht, dass das so groß wird“

17. Nov. 2017

Er nennt sich im Netz „Willy Nachdenklich“ und gilt als einer der Erfinder der sogenannten Vong-Sprache. Dazu gehört der Begriff „I bims“, der am Freitag zum Jugendwort des Jahres gekürt wurde. Ein Interview.

(Mehr in: Gesellschaft – FAZ.NET)

[...]

Schweiger schweigt

17. Nov. 2017

Darf eine private Nachricht öffentlich gemacht werden? Diese Frage wird jetzt vor Gericht verhandelt – und Til Schweiger ist schuld daran. Der Schauspieler hatte den Facebook-Chat einer Frau publik gemacht. (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Er attackierte sie mit heißem Wasser und 18 Messerstichen

17. Nov. 2017

Es war eine Tat voller Heimtücke und Brutalität: Erst übergoss er seine Ehefrau in einer Hamburger Bäckerei mit heißen Wasser, dann stach er auf sie ein. Nur eine Notoperation rettet ihr das Leben. (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Juristin klagt am Verfassungsgericht: Wer darf Anwalt sein?

17. Nov. 2017

„Am liebsten hätten Sie mich vergast“: Weil sie als Rechtsreferendarin einen Staatsanwalt beleidigte, versagte die Rechtsanwaltskammer einer Frau die Zulassung. Vor dem Bundesverfassungsgericht erzielte sie jetzt einen Erfolg.

(Mehr in: Gesellschaft – FAZ.NET)

[...]

Aktuell

Borussia Dortmund verliert erneut

18. Nov. 2017

Es begann mit einer peinlichen Slapstick-Einlage. Und endete mit der vierten Saisonniederlage. Nach der zweiwöchigen Länderspielpause zeigt sich der BVB beim VfB Stuttgart weiterhin verunsichert – besonders der Torwart. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE – Sport)

„Sind uns der staatspolitischen Verantwortung bewusst“

17. Nov. 2017

Özdemir und Göring-Eckardt von den Grünen gehen optimistisch in den nächsten Sondierungsmarathon. Sie seien bereit sich zu bewegen, erwarten aber auch Bewegung von den anderen Sondierern. (Mehr in: DIE WELT – Politik)

„Es ist gut, dass nichts über’s Knie gebrochen wurde.“

17. Nov. 2017

Es sei gut, dass nichts über‘s Knie gebrochen wurde und irgendwann sei dann die Erkenntnis da, soll man es probieren oder nicht, so die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner. (Mehr in: DIE WELT – Politik)

Blogs | Reinheitsgebot: Flensburger profitiert vom Retrotrend

17. Nov. 2017

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Die Deutschen trinken immer weniger Bier. Warum wächst dann die Nord-Brauerei seit Jahren? Es liegt nicht nur an der Comicfigur Werner.

(Mehr in: Wirtschaft – FAZ.NET)

Fußball kompakt: Sané ist Spieler des Monats

17. Nov. 2017

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Hannover 96 kritisiert DFB +++ Sané Spieler des Monats +++ Kramers will Gladbach treu bleiben +++ Lineker leitet WM-Gruppenauslosung +++ Fußball kompakt am Freitag.

(Mehr in: Sport – FAZ.NET)

Stuttgart schlägt Dortmund

17. Nov. 2017

Der VfB Stuttgart kann seine “Festung” behaupten. Seit einem Jahr sind die Schwaben zu Hause ungeschlagen. Daran ändert auch Borussia Dortmund nichts. Das spannende Duell zum Nachlesen im DW-Liveticker. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE – Sport)

Die Vermögensfrage: Kostengünstig sicher anlegen

17. Nov. 2017

Euro-Skulptur am Willy-Brandt-Platz in Frankfurt

Alles auf Aktien zu setzen, geht nicht. Es gibt aber eine Alternative zu festverzinslichen Papieren: Mit Renten-ETF lässt sich das Risikoprofil kostengünstig zuschneiden.

(Mehr in: Finanzen – FAZ.NET)

Immer mehr Handball-Profis wechseln nach Skandinavien

17. Nov. 2017

Zehn Jahre sind genug: Thomas Mogensen zieht es in die Heimat zurück.

Die Handball-Bundesliga muss immer mehr Profis ziehen lassen, die keine Lust mehr auf 90 Spiele im Jahr haben. Dabei gibt es einen besonders kuriosen Fall.

(Mehr in: Sport – FAZ.NET)

„Allen ist klar, dass wir Sonntag um 18 Uhr die Sache abschließen müssen“

17. Nov. 2017

FDP-Vize Wolfgang Kubicki erwartet an diesem Wochenende ein Ergebnis der Sondierungen: „Allen Beteiligten ist klar, dass wir Sonntag um 18 Uhr die Sache abschließen müssen.“ Dies sei sehr ambitioniert, aber machbar. (Mehr in: DIE WELT – Politik)

Bundesliga im Liveticker: Stuttgart – Dortmund

17. Nov. 2017

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Der Mann des Tages ist gar nicht dabei. Wenn der BVB beim VfB antritt, fehlt Aubameyang. Ob Trainer Bosz seinem zuletzt schwächelndem Team mit dem Strafbefehl hilft? Verfolgen Sie das Spiel im Liveticker.

(Mehr in: Sport – FAZ.NET)

Kultur

Traditionelle Architektur: In den Bergen baut man einfach anders als am Meer

18. Nov. 2017

Die Besinnung auf die Tugenden des traditionellen Bauens könnte heute wichtige Impulse geben. Ein Streifzug rund um die Erde zeigt, mit welchen Errungenschaften lokale Baumeister punkten.

(Mehr in: Feuilleton – FAZ.NET)

[...]

Studentenblog: Wir wollen keine Bittsteller mehr sein

18. Nov. 2017

Nur sechs Prozent der Studierenden in Deutschland sind Eltern. Empfinden sie ihre Hochschule als familienfreundlich, was müsste verbessert werden? Ein Gespräch mit Miriam und Andrea in Frankfurt.

(Mehr in: Feuilleton – FAZ.NET)

Album der Woche von Mavis Staples: Keine Zeit für Tränen

17. Nov. 2017

Keine Zeit für Tränen: Mavis Staples zeigt mit „If All I Was Was Black“, wie wenig sich seit der Zeit der Bürgerrechtsbewegung verändert hat. Die Songs aus der Feder des Wilco-Sängers Jeff Tweedy handeln von Wut, Angst und Hoffnung.

(Mehr in: Feuilleton – FAZ.NET)

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Pionier der Pop Art: James Rosenquist-Retrospektive in Köln

17. Nov. 2017

Vom Plakatmaler zum Kunststar: James Rosenquist lernte das Malen auf einem Gerüst hoch über dem Times Square. Eine gute Schule: Der Amerikaner gilt als Ikone der Pop Art. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE – Kultur & Leben)

KINO Favoriten: die besten Literaturverfilmungen

17. Nov. 2017

Von Thomas Mann und Heinrich Boll bis zur Hitler-Komödie: sieben Literaturverfilmungen nach Romanen deutscher Autoren stehen im Fokus der neuen Ausgabe von KINO Favoriten. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE – Kultur & Leben)

Warum die Welt des „Herrn der Ringe“ immer weitererzählt wird

17. Nov. 2017

Der amerikanische Konzern Amazon produziert für den eigenen Streamingdienst eine Serie zum Roman „Der Herr der Ringe“ – obwohl es davon bereits einen dreiteiligen Kinofilm gibt. Warum?

(Mehr in: Feuilleton – FAZ.NET)

[...]

Dies und das

Musik und Politik – Volksmusik: Heimatklang mit rechter Schlagseite

18. Nov. 2017

Musikalische Traditionspflege oder Soundtrack einer fragwürdigen Gesinnung? Forscher untersuchen die Rolle von Neofolk, Ländler & Co für die (neu)rechte Szene (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Gleichstellung – Frau am Steuer: Pionierinnen in Männerdomänen

18. Nov. 2017

Über Frauen, die Busse lenken und zu Pionierinnen in Männerdomänen wurden. Ein Blick zurück in “andere” Zeiten zeigt, wie mühevoll die Fahrwege zur Gleichstellung waren – und wie wenig lange das alles eigentlich her ist (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Burgtheater – Jette Steckel: "Wir befinden uns in einer Art von Apathie"

18. Nov. 2017

Die Regisseurin, Tochter einer Bühnenbildnerin und eines Intendanten, inszeniert Ibsens “Ein Volksfeind”. Ein Gespräch über die Stolperfallen des politischen Bewusstseins (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Saisonende – Thiems deutliche Selbstkritik: "Baue meiste Zeit einen Scheiß"

18. Nov. 2017

Nach Debakel in London will Thiem Selbstverständlichkeit und Selbstvertrauen finden (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Volkstheater – Orwells "1984": Superplusungut

18. Nov. 2017

Orwell aus dem Leistungskurs: “1984” als trostloses Stück im Wiener Volkstheater (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Deutschland – Steinmeier ruft Jamaika-Parteien zu Vermeidung von Neuwahlen auf

18. Nov. 2017

Die Gespräche für eine Koalition in Deutschland laufen seit Samstagfrüh wieder, vor allem beim Thema Flüchtlinge hakt es (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Wohnen in Wien – Wohnhistoriker: "Wohnen war ein Riesengeschäft für Investoren"

18. Nov. 2017

Der Wohnhistoriker Gerhard Halusa über das Leben in Wiener Wohnungen vor hundert Jahren (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Durchgesetzt – Deutschland: Eltern dürfen ihre Kinder nicht mehr mittels Smartwatch abhören

18. Nov. 2017

Bundesnetzagentur setzte Verkaufsverbot durch – Eltern müssen Geräte nun zerstören (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Sozialpolitik – Wien will sich bei Kürzung der Mindestsicherung wehren

18. Nov. 2017

Eine türkis-blaue Bundesregierung könnte Wien mit einem Rahmengesetz zu einer Senkung zwingen. Die zuständige Stadträtin will das nicht zulassen (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Alternativen – Pille: Alles andere als selbstbestimmt

18. Nov. 2017

Ein Buch will mit dem Mythos der Alternativlosigkeit der Pille aufräumen und zeigen, dass sie Frauen keineswegs befreit (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Stechmücken haben eine besondere Technik, nach einer Blutmahlzeit dem Opfer lautlos zu entwischen.

18. Nov. 2017

Vollgesaugt

Stechmücken haben eine besondere Technik entwickelt, auch vollgetankt, nach einer Blutmahlzeit dem Opfer unbemerkt zu entwischen. Wie gehen die Plagegeister vor?

(Mehr in: Wissen – FAZ.NET)

Sternschnuppen: Aktivste Nacht der Leoniden

17. Nov. 2017

Leoniden über Freiburg, aufgenommen 2009

Zumindest der Mond wird nicht stören: Sofern auch noch die Wolken aufreißen, lohnt es sich, nach Sternschnuppen Ausschau zu halten.

(Mehr in: Wissen – FAZ.NET)

Podcast Medizin und Gesundheit: In der Ruhe liegt die Kraft

17. Nov. 2017

Zengärten sind eine Wissenschaft für sich. Sie werden nach klaren Regeln angelegt und dienen der Meditation und Entspannung. Ein Besuch in einem Zengarten in Japan ist ein besonderes Erlebnis. (Mehr in: Wissen & Umwelt | DW.com)

Technik

  • HTC U11 Plus im Test: monströses Smartphone mit Schwächen

    Im Vergleich zum HTC U11, kommt das neue HTC U11 Plus mit einem dickeren Akku, mehr Speicher und einem größeren Display im 18:9- beziehungsweise 2:1-Format. TechStage hat das Android-Smartphone angeschaut. Wie es abschneidet, lesen Sie im Testbericht. (Mehr in: heise online Top-News)

  • Protest gegen Sigmar Gabriel: Saudi-Arabien ruft Botschafter aus Berlin zurück

    Saudi-Arabien wirft Sigmar Gabriel in der Libanon-Krise „bedauerliche und ungerechtfertigte“ Aussagen vor. Auch der zurückgetretene libanesische Regierungschef richtet deutliche Worte an den deutschen Außenminister. (Mehr in: Umwelt & Technik – FAZ.NET)

  • Kommentar: Wofür steht Jamaika?

    Obergrenze oder offene Grenzen für alle? Recht und Ordnung oder legale Joints? Marktwirtschaft oder Planwirtschaft? Nach den Schwierigkeiten bei den Jamaika-Gesprächen muss die Frage erlaubt sein: Passt das alles wirklich zusammen? (Mehr in: Umwelt & Technik – FAZ.NET)

  • Internet anno 2047: Zwischen IPv4, Quantentransport und Fax

    Beim 100. Treffen schenkt sich die IETF Champagner ein und philosophiert über das Internet der Zukunft. Einige alte Zöpfe werden dann schon ganz schön grau geworden sein, aber immer noch nicht abgeschnitten. (Mehr in: heise online Top-News)

  • Die "Zukunft der Polizei" auf der BKA-Herbsttagung: Zwischen Knöllchen-App und Augmented Police Reality

    Ein Kessel Buntes auf der BKA-Herbsttagung: Großbritannien stellte seine Pläne für den Brexit vor, die Niederlande zeigten die Polizeiarbeit mit Knöllchen-App und Augmented Police Reality. Dazu zeigte Microsoft seine Vision der Polizeiarbeit der Zukunft. (Mehr in: heise online Top-News)

  • Kommentar: Firefox ist wieder cool

    Mit großem Tamtam hat Mozilla Firefox Quantum veröffentlicht. Ein längst überfälliges Update: Endlich kann es der Browser mit seinem ärgsten Rivalen aufnehmen. (Nicht nur) Chrome-Nutzer sollten einen Blick riskieren und Firefox eine (zweite) Chance geben. (Mehr in: heise online Top-News)