12.06.2017 | Hintergrundinformationen |

Der allmächtige Informatiker

Es geht um die Grundstruktur unseres Universums, die nach Ansicht des Autors Sir James Jeans nicht aus Materie besteht, sondern aus Gedanken, Mathematik und Information. Die aktuelle Buchveröffentlichung behandelt das Thema ‚Das Mysterium des Universums‘. Der folgende Textauschnitt gibt dazu einen ersten Eindruck.

Heute gibt es ein weites Maß an Übereinstimmung, das sich auf der physikalischen Seite der Wissenschaft fast einer Einstimmigkeit annähert, dass der Wissensstrom auf eine nichtmechanische Realität hinweist. Das Universum fängt an, mehr wie ein großer Gedanke, als wie eine große Maschine auszusehen. Der Geist scheint nicht mehr ein zufälliger Eindringling im Reich der Materie zu sein. Wir fangen an zu vermuten, dass wir ihn als Schöpfer und Beherrscher des Materiereichs begrüßen sollten – natürlich nicht unseren individuellen Geist, sondern die Information und die informationsverarbeitenden Prozesse, aus denen die Atome entstanden sind, die in unseren individuellen Köpfen als Träger unserer Gedanken heranwuchsen.
Das neue Wissen zwingt uns, unsere voreiligen ersten Eindrücke zu revidieren, dass wir in ein Universum gestolpert waren, das sich entweder nicht um das Leben kümmert oder direkt lebensfeindlich ist. Der alte Dualismus von Geist und Materie, der hauptsächlich für die vermeintliche Feindseligkeit verantwortlich war, wird wahrscheinlich verschwinden, nicht dadurch dass die Materie in irgendeiner Weise schattenhafter oder unkörperlicher sein wird als bisher, oder dadurch dass der Geist zu einer untergeordneten Funktion der Materie wird, sondern dadurch dass sich die substanzielle Materie als eine Schöpfung und Manifestation des Geistes herausstellt. Wir entdecken, dass es im Universum Beweise für Neues schaffende, kontrollierende, mit einem Wort „regelnde Systeme“ gibt, die etwas gemeinsam mit unserem eigenen individuellen Geist haben – nicht etwas, soweit wir entdeckt haben, das Emotionen, Moral oder ästhetischer Wertschätzung entspricht, sondern die Tendenz hat, in der Weise zu denken, die wir in Ermangelung eines besseren Wortes, als mathematisch bezeichnen. Und während vieles im Universum gegenüber den materiellen Begleiterscheinungen des Lebens feindlich sein mag, ähnelt auch vieles den grundlegenden Aktivitäten des Lebens. Wir sind nicht so sehr Fremde oder Eindringlinge im Universum, wie wir zuerst dachten. Jene trägen Moleküle im Urschlamm, die als erste begannen, die Merkmale des Lebens zu formen, machten dies mehr und nicht weniger in Übereinstimmung mit dem Grundcharakter des Universums …

Mehr zum Thema findet sich im Buch.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Der allmächtige Informatiker: Das Mysterium des Universums
Autor(en): Sir James Jeans; Klaus-Dieter Sedlacek (Hrsg.)
Taschenbuch: 200 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7448-3660-9
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der englische Astrophysiker Sir James Hopwood Jeans (1877 – 1946) lehrte als Professor für Angewandte Mathematik in Cambridge und auf der Princeton University in New Jersey. Er leistete wichtige Beiträge in vielen Bereichen der Physik, unter anderem in der Quantenmechanik. Auf astrophysikalischem Gebiet erforschte er die Dynamik der Sternsysteme und den inneren Aufbau der Sterne. Zusammen mit Arthur Eddington ist er ein Mitbegründer der britischen Kosmologie.

Merken

Merken

Merken

(Mehr in: Hintergrundinformationen)

12.06.2017 | Hintergrundinformationen |

Der allmächtige Informatiker

Es geht um die Grundstruktur unseres Universums, die nach Ansicht des Autors Sir James Jeans nicht aus Materie besteht, sondern aus Gedanken, Mathematik und Information. Die aktuelle Buchveröffentlichung behandelt das Thema ‚Das Mysterium des Universums‘. Der folgende Textauschnitt gibt dazu einen ersten Eindruck.

Heute gibt es ein weites Maß an Übereinstimmung, das sich auf der physikalischen Seite der Wissenschaft fast einer Einstimmigkeit annähert, dass der Wissensstrom auf eine nichtmechanische Realität hinweist. Das Universum fängt an, mehr wie ein großer Gedanke, als wie eine große Maschine auszusehen. Der Geist scheint nicht mehr ein zufälliger Eindringling im Reich der Materie zu sein. Wir fangen an zu vermuten, dass wir ihn als Schöpfer und Beherrscher des Materiereichs begrüßen sollten – natürlich nicht unseren individuellen Geist, sondern die Information und die informationsverarbeitenden Prozesse, aus denen die Atome entstanden sind, die in unseren individuellen Köpfen als Träger unserer Gedanken heranwuchsen.
Das neue Wissen zwingt uns, unsere voreiligen ersten Eindrücke zu revidieren, dass wir in ein Universum gestolpert waren, das sich entweder nicht um das Leben kümmert oder direkt lebensfeindlich ist. Der alte Dualismus von Geist und Materie, der hauptsächlich für die vermeintliche Feindseligkeit verantwortlich war, wird wahrscheinlich verschwinden, nicht dadurch dass die Materie in irgendeiner Weise schattenhafter oder unkörperlicher sein wird als bisher, oder dadurch dass der Geist zu einer untergeordneten Funktion der Materie wird, sondern dadurch dass sich die substanzielle Materie als eine Schöpfung und Manifestation des Geistes herausstellt. Wir entdecken, dass es im Universum Beweise für Neues schaffende, kontrollierende, mit einem Wort „regelnde Systeme“ gibt, die etwas gemeinsam mit unserem eigenen individuellen Geist haben – nicht etwas, soweit wir entdeckt haben, das Emotionen, Moral oder ästhetischer Wertschätzung entspricht, sondern die Tendenz hat, in der Weise zu denken, die wir in Ermangelung eines besseren Wortes, als mathematisch bezeichnen. Und während vieles im Universum gegenüber den materiellen Begleiterscheinungen des Lebens feindlich sein mag, ähnelt auch vieles den grundlegenden Aktivitäten des Lebens. Wir sind nicht so sehr Fremde oder Eindringlinge im Universum, wie wir zuerst dachten. Jene trägen Moleküle im Urschlamm, die als erste begannen, die Merkmale des Lebens zu formen, machten dies mehr und nicht weniger in Übereinstimmung mit dem Grundcharakter des Universums …

Mehr zum Thema findet sich im Buch.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Der allmächtige Informatiker: Das Mysterium des Universums
Autor(en): Sir James Jeans; Klaus-Dieter Sedlacek (Hrsg.)
Taschenbuch: 200 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7448-3660-9
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der englische Astrophysiker Sir James Hopwood Jeans (1877 – 1946) lehrte als Professor für Angewandte Mathematik in Cambridge und auf der Princeton University in New Jersey. Er leistete wichtige Beiträge in vielen Bereichen der Physik, unter anderem in der Quantenmechanik. Auf astrophysikalischem Gebiet erforschte er die Dynamik der Sternsysteme und den inneren Aufbau der Sterne. Zusammen mit Arthur Eddington ist er ein Mitbegründer der britischen Kosmologie.

Merken

Merken

Merken

(Mehr in: Hintergrundinformationen)

01.06.2017 | Hintergrundinformationen |

Buchvorstellung – Jenseits der Erscheinungen

Der Herausgeber Klaus-Dieter Sedlacek stellt seine Buchveröffentlichung über ‚Erkennbarkeit und Realität der Quantennatur‘ vor. Es geht unter anderem um die Frage, ob es in der Quantenphysik keine Kausalität mehr gibt.

Ist der Kausalsatz in der Quantentheorie falsch oder nichtssagend?
Es ist für das Verständnis der Sachlage unerlässlich, zwei Formulierungen miteinander zu vergleichen, in die sich die Kritik am Kausalprinzip in der Physik kleidet. Die einen sagen, die Quantenlehre habe gezeigt (natürlich unter der Voraussetzung, dass sie in ihrer jetzigen Form zutreffend ist), dass das Prinzip in der Natur nicht gelte; die anderen meinen, es sei seine Leerheit dargetan. Die ersten glauben also, es mache eine bestimmte Aussage über die Wirklichkeit, die sich durch die Erfahrung als falsch herausgestellt habe; die anderen halten den Satz, in dem es scheinbar ausgesprochen wird, für gar keine echte Aussage, sondern für eine nichtssagende Wortfolge.
Als Zeuge für die erste Ansicht wird gewöhnlich Heisenbergs viel zitierter Aufsatz in der Z. Physik 43 (1927) angeführt, wo es heißt: „Weil alle Experimente den Gesetzen der Quantenmechanik unterworfen sind, so wird durch die Quantenmechanik die Ungültigkeit des Kausalgesetzes definitiv festgestellt.“ Als Vertreter der zweiten Ansicht pflegt Born genannt zu werden (vgl. die oben zitierte Stelle). Von philosophischer Seite haben sich mit diesem Dilemma z. B. Hugo Bergmann (Der Kampf um das Kausalgesetz in der jüngsten Physik. Braunschweig 1929) und Thilo Vogel (Zur Erkenntnistheorie der quantentheoretischen Grundbegriffe. Diss. Gießen 1928) beschäftigt. Die beiden zuletzt genannten Autoren nehmen mit Recht an, dass jene Physiker, welche das Kausalprinzip ablehnen, im Grunde doch der gleichen Meinung seien, wenn sie auch Verschiedenes sagen, und dass die scheinbare Abweichung auf eine ungenaue Sprechweise der einen Partei zurückzuführen sei. Beide sind der Meinung, dass die Ungenauigkeit aufseiten Heisenbergs liege, dass man also nicht sagen dürfe, die Quantentheorie habe das Prinzip als falsch erwiesen. Beide betonen mit Nachdruck, dass der Kausalsatz durch die Erfahrung weder bestätigt noch widerlegt werden könne. Dürfen wir diese Interpretation als richtig betrachten?
Zunächst sei festgestellt, dass wir die Gründe, die H. Bergmann für seine Meinung geltend macht, als ganz irrig zurückweisen müssen. Für ihn ist nämlich der Kausalsatz deswegen nicht zu widerlegen oder zu bestätigen, weil er ihn für ein synthetisches Urteil a priori im Sinne Kants hält. Ein derartiges Urteil soll bekanntlich einerseits eine echte Erkenntnis aussprechen (dies liegt in dem Worte „synthetisch“), anderseits jeder Prüfung durch die Erfahrung entzogen sein, weil die „Möglichkeit der Erfahrung“ auf ihm beruhe (dies liegt in den Worten „a priori“). Wir wissen heute, dass diese beiden Bestimmungen sich widersprechen; synthetische Urteile a priori gibt es nicht. Sagt ein Satz überhaupt etwas über die Wirklichkeit aus (und nur, wenn er dies tut, enthält er ja eine Erkenntnis), so muss sich auch durch Beobachtung der Wirklichkeit feststellen lassen, ob er wahr oder falsch ist. Besteht eine Möglichkeit der Prüfung prinzipiell nicht, ist also der Satz mit jeder möglichen Erfahrung verträglich, so muss er nichtssagend sein, er kann keine Naturerkenntnis enthalten. Wenn unter der Voraussetzung der Falschheit des Satzes irgendetwas in der erfahrbaren Welt anders wäre, als wenn der Satz wahr wäre, so könnte er ja geprüft werden; folglich heißt Unprüfbarkeit durch die Erfahrung: Das Aussehen der Welt ist ganz unabhängig von der Wahrheit oder Falschheit des Satzes, folglich sagt er überhaupt nichts über sie. Kant war natürlich der Meinung, dass der Kausalsatz sehr viel über die empirische Welt sage, ja sogar ihren Charakter wesentlich bestimme — man erweist also dem Kantianismus oder Apriorismus keinen Dienst, wenn man die Unprüfbarkeit des Prinzips behauptet. — Damit haben wir den Standpunkt H. Bergmanns abgelehnt (dasselbe würde von Th. Vogels Meinung gelten, sofern er einem — wenn auch gemäßigten — Apriorismus zuneigt; doch erscheinen mir seine Formulierungen — am Schluss der zitierten Abhandlung — nicht ganz klar), und so müssen wir in eine neue Prüfung der Frage eintreten: Folgt aus den Ergebnissen der Quantenmechanik eigentlich die Falschheit des Kausalprinzips?

Es ist kein Zweifel, dass echte Erkenntnis der transzendenten Welt sehr wohl möglich ist.
Die Wendung, zu der die Physik der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte gelangt ist, konnte nicht vorausgesehen werden. Soviel auch über Determinismus und Indeterminismus, über Inhalt, Geltung und Prüfung des Kausalprinzips und Transzendenz philosophiert wurde — niemand ist davor auf die Möglichkeit verfallen, welche uns die Quantenphysik als den Schlüssel anbietet. Erst nachträglich erkennen wir, wo die neuen Ideen von den alten abzweigen, und wundern uns vielleicht ein wenig, früher an der Kreuzungsstelle immer achtlos vorbeigegangen zu sein. Jetzt aber, nachdem die Fruchtbarkeit der quantentheoretischen Begriffe durch die außerordentlichen Erfolge ihrer Anwendung bekannt ist und wir schon Jahre Gelegenheit zur Gewöhnung an die neuen Ideen gehabt haben, jetzt dürfte der Versuch nicht mehr verfrüht sein, zur philosophischen Klarheit über den Sinn und die Tragweite der Gedanken zu kommen, welche die gegenwärtige Physik zum Verständnis unserer Welt beiträgt.
Der von Prof. Dr. Moritz Schlick gegründete legendäre Wiener Kreis ist in die Philosophiegeschichte eingegangen. So können wir von ihm mit diesem Buch wieder Erkenntnisse der Extraklasse über die Natur der Quantenwelt erwarten.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Jenseits der Erscheinungen: Erkennbarkeit und Realität der Quantennatur
Autor(en): Moritz Schlick; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 132 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7412-2714-1
Ebook: ISBN 978-3-7412-4410-0
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der Physiker Moritz Schlick (1882 – 1936) studierte Naturwissenschaften und Mathematik an den Universitäten Heidelberg, Lausanne und Berlin. 1904 wurde er bei Max Planck mit einer physikalischen Arbeit „Über die Reflexion des Lichts in einer inhomogenen Schicht“ promoviert. 1911 habilitierte er sich mit der Schrift „Das Wesen der Wahrheit nach der modernen Logik“. Aufgrund seiner freundschaftlichen Beziehung zu Albert Einstein setzte er sich als einer der Ersten mit der Relativitätstheorie auseinander und untersuchte diese auf ihre philosophischen Konsequenzen. In seinem Hauptwerk über die „Allgemeine Erkenntnislehre“ verteidigt er einen erkenntnistheoretischen Realismus gegen positivistische und neukantische Positionen. 1922 übernahm er als Nachfolger Ernst Machs den Lehrstuhl für Naturphilosophie an der Universität Wien. Der dort 1924 von ihm gegründete interdisziplinäre Diskussionszirkel ist als der Wiener Kreis in die Philosophiegeschichte eingegangen.

Merken

(Mehr in: Hintergrundinformationen)

01.06.2017 | Hintergrundinformationen |

Buchvorstellung – Jenseits der Erscheinungen

Der Herausgeber Klaus-Dieter Sedlacek stellt seine Buchveröffentlichung über ‚Erkennbarkeit und Realität der Quantennatur‘ vor. Es geht unter anderem um die Frage, ob es in der Quantenphysik keine Kausalität mehr gibt.

Ist der Kausalsatz in der Quantentheorie falsch oder nichtssagend?
Es ist für das Verständnis der Sachlage unerlässlich, zwei Formulierungen miteinander zu vergleichen, in die sich die Kritik am Kausalprinzip in der Physik kleidet. Die einen sagen, die Quantenlehre habe gezeigt (natürlich unter der Voraussetzung, dass sie in ihrer jetzigen Form zutreffend ist), dass das Prinzip in der Natur nicht gelte; die anderen meinen, es sei seine Leerheit dargetan. Die ersten glauben also, es mache eine bestimmte Aussage über die Wirklichkeit, die sich durch die Erfahrung als falsch herausgestellt habe; die anderen halten den Satz, in dem es scheinbar ausgesprochen wird, für gar keine echte Aussage, sondern für eine nichtssagende Wortfolge.
Als Zeuge für die erste Ansicht wird gewöhnlich Heisenbergs viel zitierter Aufsatz in der Z. Physik 43 (1927) angeführt, wo es heißt: „Weil alle Experimente den Gesetzen der Quantenmechanik unterworfen sind, so wird durch die Quantenmechanik die Ungültigkeit des Kausalgesetzes definitiv festgestellt.“ Als Vertreter der zweiten Ansicht pflegt Born genannt zu werden (vgl. die oben zitierte Stelle). Von philosophischer Seite haben sich mit diesem Dilemma z. B. Hugo Bergmann (Der Kampf um das Kausalgesetz in der jüngsten Physik. Braunschweig 1929) und Thilo Vogel (Zur Erkenntnistheorie der quantentheoretischen Grundbegriffe. Diss. Gießen 1928) beschäftigt. Die beiden zuletzt genannten Autoren nehmen mit Recht an, dass jene Physiker, welche das Kausalprinzip ablehnen, im Grunde doch der gleichen Meinung seien, wenn sie auch Verschiedenes sagen, und dass die scheinbare Abweichung auf eine ungenaue Sprechweise der einen Partei zurückzuführen sei. Beide sind der Meinung, dass die Ungenauigkeit aufseiten Heisenbergs liege, dass man also nicht sagen dürfe, die Quantentheorie habe das Prinzip als falsch erwiesen. Beide betonen mit Nachdruck, dass der Kausalsatz durch die Erfahrung weder bestätigt noch widerlegt werden könne. Dürfen wir diese Interpretation als richtig betrachten?
Zunächst sei festgestellt, dass wir die Gründe, die H. Bergmann für seine Meinung geltend macht, als ganz irrig zurückweisen müssen. Für ihn ist nämlich der Kausalsatz deswegen nicht zu widerlegen oder zu bestätigen, weil er ihn für ein synthetisches Urteil a priori im Sinne Kants hält. Ein derartiges Urteil soll bekanntlich einerseits eine echte Erkenntnis aussprechen (dies liegt in dem Worte „synthetisch“), anderseits jeder Prüfung durch die Erfahrung entzogen sein, weil die „Möglichkeit der Erfahrung“ auf ihm beruhe (dies liegt in den Worten „a priori“). Wir wissen heute, dass diese beiden Bestimmungen sich widersprechen; synthetische Urteile a priori gibt es nicht. Sagt ein Satz überhaupt etwas über die Wirklichkeit aus (und nur, wenn er dies tut, enthält er ja eine Erkenntnis), so muss sich auch durch Beobachtung der Wirklichkeit feststellen lassen, ob er wahr oder falsch ist. Besteht eine Möglichkeit der Prüfung prinzipiell nicht, ist also der Satz mit jeder möglichen Erfahrung verträglich, so muss er nichtssagend sein, er kann keine Naturerkenntnis enthalten. Wenn unter der Voraussetzung der Falschheit des Satzes irgendetwas in der erfahrbaren Welt anders wäre, als wenn der Satz wahr wäre, so könnte er ja geprüft werden; folglich heißt Unprüfbarkeit durch die Erfahrung: Das Aussehen der Welt ist ganz unabhängig von der Wahrheit oder Falschheit des Satzes, folglich sagt er überhaupt nichts über sie. Kant war natürlich der Meinung, dass der Kausalsatz sehr viel über die empirische Welt sage, ja sogar ihren Charakter wesentlich bestimme — man erweist also dem Kantianismus oder Apriorismus keinen Dienst, wenn man die Unprüfbarkeit des Prinzips behauptet. — Damit haben wir den Standpunkt H. Bergmanns abgelehnt (dasselbe würde von Th. Vogels Meinung gelten, sofern er einem — wenn auch gemäßigten — Apriorismus zuneigt; doch erscheinen mir seine Formulierungen — am Schluss der zitierten Abhandlung — nicht ganz klar), und so müssen wir in eine neue Prüfung der Frage eintreten: Folgt aus den Ergebnissen der Quantenmechanik eigentlich die Falschheit des Kausalprinzips?

Es ist kein Zweifel, dass echte Erkenntnis der transzendenten Welt sehr wohl möglich ist.
Die Wendung, zu der die Physik der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte gelangt ist, konnte nicht vorausgesehen werden. Soviel auch über Determinismus und Indeterminismus, über Inhalt, Geltung und Prüfung des Kausalprinzips und Transzendenz philosophiert wurde — niemand ist davor auf die Möglichkeit verfallen, welche uns die Quantenphysik als den Schlüssel anbietet. Erst nachträglich erkennen wir, wo die neuen Ideen von den alten abzweigen, und wundern uns vielleicht ein wenig, früher an der Kreuzungsstelle immer achtlos vorbeigegangen zu sein. Jetzt aber, nachdem die Fruchtbarkeit der quantentheoretischen Begriffe durch die außerordentlichen Erfolge ihrer Anwendung bekannt ist und wir schon Jahre Gelegenheit zur Gewöhnung an die neuen Ideen gehabt haben, jetzt dürfte der Versuch nicht mehr verfrüht sein, zur philosophischen Klarheit über den Sinn und die Tragweite der Gedanken zu kommen, welche die gegenwärtige Physik zum Verständnis unserer Welt beiträgt.
Der von Prof. Dr. Moritz Schlick gegründete legendäre Wiener Kreis ist in die Philosophiegeschichte eingegangen. So können wir von ihm mit diesem Buch wieder Erkenntnisse der Extraklasse über die Natur der Quantenwelt erwarten.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Jenseits der Erscheinungen: Erkennbarkeit und Realität der Quantennatur
Autor(en): Moritz Schlick; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 132 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7412-2714-1
Ebook: ISBN 978-3-7412-4410-0
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der Physiker Moritz Schlick (1882 – 1936) studierte Naturwissenschaften und Mathematik an den Universitäten Heidelberg, Lausanne und Berlin. 1904 wurde er bei Max Planck mit einer physikalischen Arbeit „Über die Reflexion des Lichts in einer inhomogenen Schicht“ promoviert. 1911 habilitierte er sich mit der Schrift „Das Wesen der Wahrheit nach der modernen Logik“. Aufgrund seiner freundschaftlichen Beziehung zu Albert Einstein setzte er sich als einer der Ersten mit der Relativitätstheorie auseinander und untersuchte diese auf ihre philosophischen Konsequenzen. In seinem Hauptwerk über die „Allgemeine Erkenntnislehre“ verteidigt er einen erkenntnistheoretischen Realismus gegen positivistische und neukantische Positionen. 1922 übernahm er als Nachfolger Ernst Machs den Lehrstuhl für Naturphilosophie an der Universität Wien. Der dort 1924 von ihm gegründete interdisziplinäre Diskussionszirkel ist als der Wiener Kreis in die Philosophiegeschichte eingegangen.

Merken

(Mehr in: Hintergrundinformationen)

24.05.2017 | Hintergrundinformationen |

Persönlichkeit und Unsterblichkeit

‚In welcher Form existiert ein Weiterleben nach dem zeitlichen Ende?‘.  Es geht um den Standpunkt des Nobelpreisträgers und Naturwissenschaftlers Wilhelm Ostwald  zum Thema Unsterblichkeit des Menschen.

Das neu veröffentlichte Buch ist die deutsche Übersetzung eines Vortrages, den der Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald an der Harvard-Universität in den Vereinigten Staaten gehalten hat. Der Vortrag folgte der Bestimmung, dass er sich auf die Unsterblichkeit des Menschen beziehen, und dass die Wahl des Vortragenden nicht durch sein religiöses Bekenntnis oder seinen Beruf beschränkt sein soll, damit die Wahrheit durch eine möglichst allseitige Behandlung des Problems zutage treten könne.
Nach der Erstveröffentlichung entstand eine lebhafte Diskussion in der Öffentlichkeit, die Ostwald zahlreiche persönliche Zuschriften und viel Zustimmung einbrachte. Eines der bemerkenswertesten Momente ist, dass ihm von lebenserfahrenen Personen, ihre sachliche Übereinstimmung mit seinen Ansichten in warmen Worten ausgesprochen wurde.
Es ist ein außergewöhnlicher Text, der nun endlich wieder neu aufgelegt wurde.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Persönlichkeit und Unsterblichkeit: In welcher Form existiert ein Weiterleben nach dem zeitlichen Ende?
Autor(en): Wilhelm Ostwald; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 52 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7448-1785-1
Ebook: ISBN 978-3-7448-2493-4
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der Nobelpreisträger Friedrich Wilhelm Ostwald (1853 – 1932) studiert Chemie an der Universität Dorpat. 1875 wurde er Assistent am physikalischen Institut bei Arthur von Oettingen, später am chemischen Institut bei Carl Schmidt. 1878 beendet er seine Dissertation, die den Titel „Volumchemische und optisch-chemische Studien.“ trug. 1887 wurde er auf den Lehrstuhl für physikalische Chemie an der Universität Leipzig berufen. Er emeritierte 1906, um dann als freier Forscher zu arbeiten. 1909 erhielt er den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über die Katalyse sowie seine Untersuchungen über Gleichgewichtsverhältnisse und Reaktionsgeschwindigkeiten. – Ostwald engagierte sich in verschiedenen internationalen wissenschaftlichen Organisationen und setzte sich als visionärer Wissenschaftler für die Nutzung der Sonnenenergie in der Zukunft ein. In der Zeitschrift „Technische Rundschau“ vom 18.6.1930 erschienen seine Vorstellungen unter dem Titel „Energiequellen der Zukunft“. Des Weiteren propagierte er in seinem Vortrag „Die wissenschaftliche Elektrochemie der Gegenwart und die technische der Zukunft“ den zukünftigen Einsatz von Brennstoffzellen.

(Mehr in: Hintergrundinformationen)

24.05.2017 | Hintergrundinformationen |

Persönlichkeit und Unsterblichkeit

‚In welcher Form existiert ein Weiterleben nach dem zeitlichen Ende?‘.  Es geht um den Standpunkt des Nobelpreisträgers und Naturwissenschaftlers Wilhelm Ostwald  zum Thema Unsterblichkeit des Menschen.

Das neu veröffentlichte Buch ist die deutsche Übersetzung eines Vortrages, den der Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald an der Harvard-Universität in den Vereinigten Staaten gehalten hat. Der Vortrag folgte der Bestimmung, dass er sich auf die Unsterblichkeit des Menschen beziehen, und dass die Wahl des Vortragenden nicht durch sein religiöses Bekenntnis oder seinen Beruf beschränkt sein soll, damit die Wahrheit durch eine möglichst allseitige Behandlung des Problems zutage treten könne.
Nach der Erstveröffentlichung entstand eine lebhafte Diskussion in der Öffentlichkeit, die Ostwald zahlreiche persönliche Zuschriften und viel Zustimmung einbrachte. Eines der bemerkenswertesten Momente ist, dass ihm von lebenserfahrenen Personen, ihre sachliche Übereinstimmung mit seinen Ansichten in warmen Worten ausgesprochen wurde.
Es ist ein außergewöhnlicher Text, der nun endlich wieder neu aufgelegt wurde.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Persönlichkeit und Unsterblichkeit: In welcher Form existiert ein Weiterleben nach dem zeitlichen Ende?
Autor(en): Wilhelm Ostwald; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 52 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7448-1785-1
Ebook: ISBN 978-3-7448-2493-4
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der Nobelpreisträger Friedrich Wilhelm Ostwald (1853 – 1932) studiert Chemie an der Universität Dorpat. 1875 wurde er Assistent am physikalischen Institut bei Arthur von Oettingen, später am chemischen Institut bei Carl Schmidt. 1878 beendet er seine Dissertation, die den Titel „Volumchemische und optisch-chemische Studien.“ trug. 1887 wurde er auf den Lehrstuhl für physikalische Chemie an der Universität Leipzig berufen. Er emeritierte 1906, um dann als freier Forscher zu arbeiten. 1909 erhielt er den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeiten über die Katalyse sowie seine Untersuchungen über Gleichgewichtsverhältnisse und Reaktionsgeschwindigkeiten. – Ostwald engagierte sich in verschiedenen internationalen wissenschaftlichen Organisationen und setzte sich als visionärer Wissenschaftler für die Nutzung der Sonnenenergie in der Zukunft ein. In der Zeitschrift „Technische Rundschau“ vom 18.6.1930 erschienen seine Vorstellungen unter dem Titel „Energiequellen der Zukunft“. Des Weiteren propagierte er in seinem Vortrag „Die wissenschaftliche Elektrochemie der Gegenwart und die technische der Zukunft“ den zukünftigen Einsatz von Brennstoffzellen.

(Mehr in: Hintergrundinformationen)

17.05.2017 | Hintergrundinformationen |

Buchvorstellung – Atlantis: Die Rückkehr der Götter

Atlantis ist ein mythisches Inselreich, das der antike griechische Philosoph Platon als Erster erwähnte und beschrieb. Das Atlantis dieser Erzählung lehnt sich an die Überlieferung an, spielt jedoch in neuerer Zeit. Die Geschichte beginnt im Mai 1870, als die Regierung eine kleine Expedition zur Erforschung der Insel Anthusa im Ägäischen Meer entsendete. Der Held der Geschichte hatte sich als Volontär den Ausgräbern der Expedition angeschlossen. Auf einem Spaziergang durch die idyllische Umgebung trifft er den Götterboten, der ihn nach Atlantis bringt. Die dort lebenden Götter erteilen ihm einen wichtigen Auftrag.
Nicht weniger mythisch und fesselnd als Platons Überlieferung ist das, was dem Helden der Geschichte widerfährt. Neben seinen urgeschichtlichen Werken schrieb der österreichische Prähistoriker Moriz Hoernes dieses zauberhafte Fantasy-Erlebnis über Atlantis, welches die mythologische Zeit der Götter wieder aufleben lässt.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Atlantis: Die Rückkehr der Götter
Autor(en): Moriz Hoernes; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 112 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7412-5038-5
Ebook: ISBN 978-3-7412-4474-2
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der österreichische Prähistoriker Moriz Hoernes (1852 – 1917) studierte an der Universität Wien Philologie und Archäologie und wurde 1878 zum Dr. phil. promoviert. 1892 habilitierte er sich für „Prähistorische Archäologie“. 1913 wurde er Mitglied des Archäologischen Instituts und 1914 auch Präsident der Wiener Prähistorischen Gesellschaft. Hoernes verfasste etwa 200 Publikationen zur Urgeschichte und hat zahlreiche Standardwerke hinterlassen. Er war der richtungweisende Urgeschichtler seiner Zeit und seine wesentlichen Aussagen haben heute immer noch Geltung.
Neben seinen urgeschichtlichen Werken schrieb Hoernes das zauberhafte Fantasy-Erlebnis über Atlantis, welches die mythologische Zeit der Götter wieder aufleben lässt.

(Mehr in: Hintergrundinformationen)

17.05.2017 | Hintergrundinformationen |

Buchvorstellung – Atlantis: Die Rückkehr der Götter

Atlantis ist ein mythisches Inselreich, das der antike griechische Philosoph Platon als Erster erwähnte und beschrieb. Das Atlantis dieser Erzählung lehnt sich an die Überlieferung an, spielt jedoch in neuerer Zeit. Die Geschichte beginnt im Mai 1870, als die Regierung eine kleine Expedition zur Erforschung der Insel Anthusa im Ägäischen Meer entsendete. Der Held der Geschichte hatte sich als Volontär den Ausgräbern der Expedition angeschlossen. Auf einem Spaziergang durch die idyllische Umgebung trifft er den Götterboten, der ihn nach Atlantis bringt. Die dort lebenden Götter erteilen ihm einen wichtigen Auftrag.
Nicht weniger mythisch und fesselnd als Platons Überlieferung ist das, was dem Helden der Geschichte widerfährt. Neben seinen urgeschichtlichen Werken schrieb der österreichische Prähistoriker Moriz Hoernes dieses zauberhafte Fantasy-Erlebnis über Atlantis, welches die mythologische Zeit der Götter wieder aufleben lässt.

Bibliographische Angaben:
Buchtitel: Atlantis: Die Rückkehr der Götter
Autor(en): Moriz Hoernes; Klaus-Dieter Sedlacek
Taschenbuch: 112 Seiten
Verlag: Books on Demand
ISBN 978-3-7412-5038-5
Ebook: ISBN 978-3-7412-4474-2
Bezug über alle relevanten Buchhandlungen, Online-Shops und Großhändler – z. B. Amazon, Apple iBooks, Tolino, Google Play, Thalia, Hugendubel uvm.

Rezensionsexemplar: presse(at)bod.de

Der österreichische Prähistoriker Moriz Hoernes (1852 – 1917) studierte an der Universität Wien Philologie und Archäologie und wurde 1878 zum Dr. phil. promoviert. 1892 habilitierte er sich für „Prähistorische Archäologie“. 1913 wurde er Mitglied des Archäologischen Instituts und 1914 auch Präsident der Wiener Prähistorischen Gesellschaft. Hoernes verfasste etwa 200 Publikationen zur Urgeschichte und hat zahlreiche Standardwerke hinterlassen. Er war der richtungweisende Urgeschichtler seiner Zeit und seine wesentlichen Aussagen haben heute immer noch Geltung.
Neben seinen urgeschichtlichen Werken schrieb Hoernes das zauberhafte Fantasy-Erlebnis über Atlantis, welches die mythologische Zeit der Götter wieder aufleben lässt.

(Mehr in: Hintergrundinformationen)

11.05.2017 | Hintergrundinformationen |

Neu: Homöopathie und Praxis

In diesem Beitrag stelle ich meine neue Buchveröffentlichung über ‚Naturheilkundliche alternative Medizin für den mündigen Patienten‘ vor. Es geht unter anderem um eine sachliche Information über homöopathische Heilmittel, und praxisbewährte, die Heilung unterstützende, Maßnahmen.

Um die Anwendung der Homöopathie bei der Behandlung von Krankheiten tobt ein wahrer Glaubenskrieg. Die eine Seite wertet alternative Behandlungsmethoden außerhalb der Schulmedizin gleichsam reflexartig ab und argumentiert, dass es für solche Methoden keinerlei Wirksamkeitsnachweise gäbe. Bei manchen Fachautoren genügt offenbar schon ein einziges Wort wie „homöopathisch“ um auf weitere Recherchen zu verzichten und den so attribuierten Arzneimitteln jegliche Daseinsberechtigung abzusprechen.

In dem 2015 vom Bremer Gesundheitswissenschaftler und Facharzt für innere Medizin Norbert Schmacke herausgegebenen Band „Der Glaube an die Globuli – die Verheißung der Homöopathie“ wird radikal mit der Homöopathie abgerechnet. Seiner Meinung nach ist Homöopathie gefährlich, weil sie von einer wirklich medizinischen Behandlung abhalten könne.

Wenn allerdings eine Buch-Veröffentlichung zu weit vom Pfad der Objektivität abweicht, dann kommt es schon mal vor, dass ein Gericht dem Einhalt gebietet. So geschehen im Jahr 2005, als die Stiftung Warentest eine von der Deutschen Homöopathieunion beantragten einstweiligen Verfügung des Landgerichts Hamburg anerkannte und den Vertrieb des Buches „Die andere Medizin“ einstellte. Es ist somit nicht mehr im regulären Handel. In diesem Buch wurden von der Stiftung Warentest „Alternative“ Heilmethoden, nach evidenzbasierten Kriterien beurteilt, wie sie auf ihrer Homepage versprach. Unter anderem schrieb sie: „Die Hinweise zur Wirksamkeit des sicherlich bekanntesten und am meisten genutzten Verfahrens, der Homöopathie, sind so schwach, dass sie sich von Plazeboeffekten nicht abgrenzen lassen.“
Andererseits gehören in Deutschland dem Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) mehr als 7000 Medizinerinnen und Mediziner an, die die Homöopathie zumindest bei manchen Beschwerden sehr erfolgreich anwenden. 60 Prozent der Deutschen haben schon Globuli geschluckt, sagt eine Allensbach-Studie aus dem Jahr 2014. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland Homöopathika für 595 Mio. Euro umgesetzt, das war ein Wachstum von den 12,8 Prozenten gegenüber dem Vorjahr. Können sich Tausende Mediziner und Millionen Patienten irren?
Als Nichtmediziner kann man über diese kontroverse Situation nur ungläubig den Kopf schütteln.  Wie muss man etwa als Naturwissenschaftler die angeführten Argumente der einen oder andere Seite bewerten? Was ist plausibel? Inwieweit kann für den mündigen oder skeptischen Patient die Homöopathie hilfreich sein? Wer nichts weiß, muss alles glauben, deshalb ist eine sorgsame und faire Information wichtig.

Das Buch „Homöopathie und Praxis“ soll informieren und eine unparteiische Entscheidungshilfe sein, ob und inwieweit und bei welchen Beschwerden eine homöopathische Behandlung in Frage kommen kann. Es soll dabei helfen, sich situationsgerecht für die eine oder die andere Seite der Hippokrates-Jünger zu entscheiden, nämlich ob man den homöopathisch ausgebildeten Arzt aufsucht oder lieber den, der alternativmedizinische Methoden ablehnt.
Für den mündigen Patienten ist das Buch ein segensreicher Ratgeber zur Wiedererlangung und Bewahrung des kostbarsten Schatzes, nämlich der Gesundheit.

 

(Mehr in: Hintergrundinformationen)

11.05.2017 | Hintergrundinformationen |

Neu: Homöopathie und Praxis

In diesem Beitrag stelle ich meine neue Buchveröffentlichung über ‚Naturheilkundliche alternative Medizin für den mündigen Patienten‘ vor. Es geht unter anderem um eine sachliche Information über homöopathische Heilmittel, und praxisbewährte, die Heilung unterstützende, Maßnahmen.

Um die Anwendung der Homöopathie bei der Behandlung von Krankheiten tobt ein wahrer Glaubenskrieg. Die eine Seite wertet alternative Behandlungsmethoden außerhalb der Schulmedizin gleichsam reflexartig ab und argumentiert, dass es für solche Methoden keinerlei Wirksamkeitsnachweise gäbe. Bei manchen Fachautoren genügt offenbar schon ein einziges Wort wie „homöopathisch“ um auf weitere Recherchen zu verzichten und den so attribuierten Arzneimitteln jegliche Daseinsberechtigung abzusprechen.

In dem 2015 vom Bremer Gesundheitswissenschaftler und Facharzt für innere Medizin Norbert Schmacke herausgegebenen Band „Der Glaube an die Globuli – die Verheißung der Homöopathie“ wird radikal mit der Homöopathie abgerechnet. Seiner Meinung nach ist Homöopathie gefährlich, weil sie von einer wirklich medizinischen Behandlung abhalten könne.

Wenn allerdings eine Buch-Veröffentlichung zu weit vom Pfad der Objektivität abweicht, dann kommt es schon mal vor, dass ein Gericht dem Einhalt gebietet. So geschehen im Jahr 2005, als die Stiftung Warentest eine von der Deutschen Homöopathieunion beantragten einstweiligen Verfügung des Landgerichts Hamburg anerkannte und den Vertrieb des Buches „Die andere Medizin“ einstellte. Es ist somit nicht mehr im regulären Handel. In diesem Buch wurden von der Stiftung Warentest „Alternative“ Heilmethoden, nach evidenzbasierten Kriterien beurteilt, wie sie auf ihrer Homepage versprach. Unter anderem schrieb sie: „Die Hinweise zur Wirksamkeit des sicherlich bekanntesten und am meisten genutzten Verfahrens, der Homöopathie, sind so schwach, dass sie sich von Plazeboeffekten nicht abgrenzen lassen.“
Andererseits gehören in Deutschland dem Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) mehr als 7000 Medizinerinnen und Mediziner an, die die Homöopathie zumindest bei manchen Beschwerden sehr erfolgreich anwenden. 60 Prozent der Deutschen haben schon Globuli geschluckt, sagt eine Allensbach-Studie aus dem Jahr 2014. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland Homöopathika für 595 Mio. Euro umgesetzt, das war ein Wachstum von den 12,8 Prozenten gegenüber dem Vorjahr. Können sich Tausende Mediziner und Millionen Patienten irren?
Als Nichtmediziner kann man über diese kontroverse Situation nur ungläubig den Kopf schütteln.  Wie muss man etwa als Naturwissenschaftler die angeführten Argumente der einen oder andere Seite bewerten? Was ist plausibel? Inwieweit kann für den mündigen oder skeptischen Patient die Homöopathie hilfreich sein? Wer nichts weiß, muss alles glauben, deshalb ist eine sorgsame und faire Information wichtig.

Das Buch „Homöopathie und Praxis“ soll informieren und eine unparteiische Entscheidungshilfe sein, ob und inwieweit und bei welchen Beschwerden eine homöopathische Behandlung in Frage kommen kann. Es soll dabei helfen, sich situationsgerecht für die eine oder die andere Seite der Hippokrates-Jünger zu entscheiden, nämlich ob man den homöopathisch ausgebildeten Arzt aufsucht oder lieber den, der alternativmedizinische Methoden ablehnt.
Für den mündigen Patienten ist das Buch ein segensreicher Ratgeber zur Wiedererlangung und Bewahrung des kostbarsten Schatzes, nämlich der Gesundheit.

 

(Mehr in: Hintergrundinformationen)

Politik

Nordkorea: Kim will Trump für Drohungen "teuer bezahlen" lassen

22. Sep. 2017

Kim Jong-un schickt starke Worte in Richtung USA: Präsident Donald Trump sei “geistesgestört”, ein Schurke und Gangster. “Ich werde den dementen US-Greis gewiss und auf jeden Fall mit Feuer bändigen.” (Mehr in: DIE WELT – Politik)

Flüchtlingskrise 2015: Gutachten sieht unklare Rechtsgrundlage für Grenzöffnung

22. Sep. 2017

Juristen der Wissenschaftliche Dienste des Bundestages haben festgestellt: Die Bundesregierung hat bis heute nicht die Rechtsgrundlage erklärt, auf der sie die Masseneinreise von Asylsuchenden im Herbst 2015 genehmigte. (Mehr in: DIE WELT – Politik)

Nordkoreas Kim Jong-un im Atomstreit: Trump ist ein geistesgestörter Greis

22. Sep. 2017

Offizielles Foto der Staatsmedien: Nordkoreas Kim Jong-un bei seiner Replik auf Donald Trump.

Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus: Kaum droht Donald Trump Nordkorea mit Zerstörung, zeigt Machthaber Kim Jong-un, dass er auch kräftig austeilen kann. Amerika werde „teuer bezahlen“.

(Mehr in: Politik – FAZ.NET)

Türkei: Auf einmal lobt Erdogan Angela Merkel

22. Sep. 2017

Recep Tayyip Erdogan findet, dass die Kanzlerin während der jüngsten Spannungen “eine bedeutendere Politik” verfolgt habe, weil sie “darauf verzichtete, die Türkei direkt anzugreifen”. Nur: Das stimmt nicht ganz. (Mehr in: DIE WELT – Politik)

ZDF-Politbarometer: SPD verliert deutlich, AfD gewinnt als einzige Partei dazu

22. Sep. 2017

Schlechte Nachrichten für die Sozialdemokraten: In einer neuen Umfrage fällt die Partei auf 21,5 Prozent. So schlecht stand sie unter Kanzlerkandidat Martin Schulz noch nie da. Für die AfD geht es zum dritten Mal in Folge aufwärts. (Mehr in: DIE WELT – Politik)

Auftritt vor den UN: In New York zeigt Gabriel, wie gern er Außenminister bleiben würde

21. Sep. 2017

In Deutschland tobt der Wahlkampf, aber Sigmar Gabriel spricht vor den UN. Im fernen New York wird deutlich: Das Dasein als Außenminister ist ganz nach dem Geschmack des SPD-Politikers. Wie auf Abruf wirkt er nicht. (Mehr in: DIE WELT – Politik)

Gabriel kritisiert Trumps „nationalen Egoismus“

21. Sep. 2017

Sigmar Gabriel bei seiner Rede vor der UN-Vollversammlung am Donnerstag in New York

Bei der UN-Vollversammlung in New York distanziert sich Außenminister Gabriel sowohl in der Nordkorea-Krise als auch beim Iran-Abkommen von der Politik Trumps – mit einer indirekten Mahnung in Richtung Washington.

(Mehr in: Politik – FAZ.NET)

Geld

China: Rating-Agenturen verstehen uns nicht

22. Sep. 2017

Die Ratingagentur S&P hat die Bonität Chinas herabgestuft.

Aus Sorge vor Chinas rasant wachsendem Schuldenberg hat nun auch Standard & Poor’s seine Bonitätsnote für das Land gesenkt. Kurz vor dem wichtigsten politischen Treffen seit fünf Jahren schmeckt dies der Führung überhaupt nicht.

(Mehr in: Finanzen – FAZ.NET)

Hackerangriff trifft die amerikanische Börsenaufsicht und vertrauliche Daten

21. Sep. 2017

Hacker hatten vor dem Angriff auf die Börsenaufsicht bereits Amerikas größte Wirtschaftsauskunftei Equifax ausgespäht.

Vertrauliche Finanzdaten sind in Amerika wieder Ziel eines Hackerangriffs geworden. Diesmal trifft es die amerikanische Börsenaufsicht selbst. Doch die gibt bereits Entwarnung – teilweise.

(Mehr in: Finanzen – FAZ.NET)

Großer Teil der Lebensversicherungen läuft nur noch beitragsfrei

21. Sep. 2017

Wer kein Geld mehr hat, sollte seine Lebensversicherung auf beitragsfrei stellen. Denn eine Stornierung bringt hohe Verluste mit sich.

Viele Verbraucher lassen ihre Lebensversicherungen nur noch beitragsfrei weiterlaufen. Doch Stornierungen gibt es nur wenige. Diese Entwicklung hat gute Gründe.

(Mehr in: Finanzen – FAZ.NET)

Wohnungsmarkt: Vermieter geben anderen die Schuld an steigenden Preisen

21. Sep. 2017

Einer Umfrage des Eigentümerverbands Haus & Grund zufolge sehen Kleinvermieter keine eigene Schuld an steigenden Mieten. Für höhere Heizkosten seien die Bewohner selbst verantwortlich. Der Mieterbund kann da nur lachen. (Mehr in: DIE WELT – Geld)

Haus und Grund: Private Vermieter erhöhen Mieten um 0,6 Prozent

21. Sep. 2017

Die Mieten ziehen an.

Laut einer Umfrage des Eigentümerverbands Haus und Grund haben private Vermieter hierzulande die Mieten 2016 im Durchschnitt um 0,6 Prozent erhöht. Das sind 5 Cent pro Quadratmeter mehr als im Vorjahr.

(Mehr in: Finanzen – FAZ.NET)

Bundesbauinstitut: Größter Kostentreiber beim Wohnungsbau sind Baulandpreise

21. Sep. 2017

Der Preis für das Land macht oft einen Großteil der Hausbaukosten aus.

Vor allem die gestiegenen Preise für Grund und Boden treiben die Baukosten in die Höhe, heißt es vom Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung. In den Großstädten seien sie binnen fünf Jahren um ein Drittel gestiegen.

(Mehr in: Finanzen – FAZ.NET)

Motor

Puristisch ist das neue Edel: Volvo XC40

21. Sep. 2017

Volvo komplettiert sein SUV-Angebot im kommenden Frühjahr mit dem XC40 und setzt dabei auf klares Karosseriedesign und einen hochwertigen Innenraum. Ein typisch schwedisches Produkt also? Ja, aber nur, wenn man nicht unter die Karosserie schaut. (Mehr in: DIE WELT – Motor)

Die schwedische Alternative: Test: Volvo XC60 T6

21. Sep. 2017

Mit dem neuen XC60 will Volvo den Erfolg des größeren XC90 nun auch in die SUV-Mittelklasse übertragen. Das gelingt den Schweden fast perfekt, Optik, Qualität und Komfort sind prima. Nur der Motor lässt Wünsche offen – und dann wäre da noch der Preis. (Mehr in: DIE WELT – Motor)

Schwarze Seelen in schwarzen Autos?: Autofarbe und Charakter

21. Sep. 2017

Wer das grau-schwarze Einerlei auf deutschen Straßen anschaut, ist möglicherweise froh über Nissans neue Studie über den Zusammenhang zwischen Persönlichkeit und Farbwahl beim Autokauf. (Mehr in: DIE WELT – Motor)

Volvos neuer Stadtgeländewagen XC40

21. Sep. 2017

Volvo

Mit dem XC40 bringt Volvo nach dem Vollformat-SUV XC90 und dem kleineren XC60 einen kompakten Stadtgeländewagen heraus. Von Anfang 2018 an soll der XC40 eine Alternative zu Modellen wie BMW X1 oder Audi Q3 bieten

(Mehr in: heise autos news)

Kleines Sommerloch : Europäischer Nutzfahrzeugmarkt

21. Sep. 2017

Europas Nutzfahrzeugmarkt wächst im bisherigen Jahresverlauf. Im August allerdings so gut wie gar nicht mehr. Das liegt vor allem an einem Segment. (Mehr in: DIE WELT – Motor)

Wirtschaft

Air Berlin wird filetiert

22. Sep. 2017

Der Löwenanteil geht an die Lufthansa. Aber auch Easyjet gehört zum “ausgewählten Bieterkreis”. Verhandelt wird bis zum 12. Oktober. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE Wirtschaft)

China kritisiert Herabstufung durch S&P

22. Sep. 2017

Die US-Ratingagentur sieht die steigenden Schulden in China mit Sorge. Peking ist empört und wirft den Amerikanern vor, die Wirtschaft des Landes nicht richtig zu verstehen. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE Wirtschaft)

Kündigung und Abfindung: So tickt Europa

22. Sep. 2017

Das Arbeitsrecht ist die erste Reform, die Emmanuel Macron in Angriff nimmt. Doch was in Frankreich eine kleine Revolution ist, haben viele Länder der EU schon lange hinter sich. Frankreich und fünf Länder im Überblick. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE Wirtschaft)

Vollständige Telekom-Privatisierung rückt näher

22. Sep. 2017

So sieht es aus, wenn die Telekom Glasfaserkabel verlegt.

Schnelles Internet ist für viele Unternehmen überlebenswichtig. Mit einer Privatisierung der Telekom will die Union mehr als zehn Milliarden Euro erzielen – und sie in den Breitbandausbau stecken.

(Mehr in: Wirtschaft – FAZ.NET)

Thyssenkrupp-Beschäftigte stoppen Produktion

22. Sep. 2017

So sieht die Produktion in Duisburg eigentlich aus.

In Bochum gehen die Öfen aus: Aus Protest gegen die Fusion mit dem indischen Konkurrenten Tata streiken heute die Beschäftigten von Thyssenkrupp.

(Mehr in: Wirtschaft – FAZ.NET)

Facebook: Keine Einmischung in deutsche Wahlen registriert

21. Sep. 2017

Facebook-Chef Mark Zuckerberg will dazu beitragen, die Integrität von Wahlen zu gewährleisten.

Im amerikanischen Wahlkampf wurden wohl von gefälschten Facebook-Konten mit Verbindung nach Russland politische Anzeigen geschaltet. Mark Zuckerberg hat Maßnahmen angekündigt, so etwas künftig zu verhindern.

(Mehr in: Wirtschaft – FAZ.NET)

Einstiger Puma-Chef bringt Afrikas Kultur zum Laufen

21. Sep. 2017

Afrikanische Kunst im neuen Museum: Installation von Athi-Patra Ruga

Der ehemalige Puma-Chef Jochen Zeitz hat das größte Museum für zeitgenössische afrikanische Kunst geschaffen. Viele sprechen von einem Wendepunkt für die afrikanische Kultur.

(Mehr in: Wirtschaft – FAZ.NET)

Panorama

Maischberger vor der Wahl: "Ich habe heute eine Waffe im Studio dabei"

21. Sep. 2017

Sandra Maischberger hat Promis statt Politiker zu Gast. Am Ende leisten fünf von sechs ein Glaubensbekenntnis für eine bestimmte Koalition – und der AfD-Unterstützer leistet sich einen Auftritt, der an Höckes Deutschlandfahne erinnert. (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Organisierte Kriminalität: Im "Horrorhaus" von Höxter macht die Polizei einen brisanten Fund

20. Sep. 2017

Die Polizei macht in einem Wohnhaus im ostwestfälischen Höxter einen brisanten Fund. Das Besondere daran: Es ist nicht irgendein Gebäude. Es ist das Haus, in dem ein Paar jahrelang Frauen misshandelt haben soll. (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Ganz Puerto Rico ohne Strom

20. Sep. 2017

Hurrikan „Maria“ ist auf Puerto Rico getroffen. Der Wirbelsturm hat das Stromnetz auf der Insel komplett lahmgelegt. Fast dreieinhalb Millionen Menschen sind davon betroffen.

(Mehr in: Gesellschaft – FAZ.NET)

[...]

Emanuela Orlandi: Die verlorene Tochter

20. Sep. 2017

1983 verschwand die Tochter eines päpstlichen Pagen. Jetzt will ein Enthüllungsjournalist Beweise dafür haben, dass der Vatikan dahinter steckt.

(Mehr in: Gesellschaft – FAZ.NET)

[...]

Angebot bei Ebay: Dieses Schrottauto steht zum Verkauf – mit einer ganz besonderen Geschichte

20. Sep. 2017

Der Opel Corsa gleicht einer Öltonne, die jahrelang im Meer gelegen hat. Doch sein Besitzer will ihn nicht der Schrottpresse überlassen. Bei Ebay versucht er, einen Interessenten zu finden. Mit einer amüsanten Geschichte. (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Ungewöhnlicher Vorgang: Wie es einem Papagei gelang, Amazon auszutricksen

20. Sep. 2017

Die Familie Pretorius war verwundert, als ihr plötzlich ein goldenes Paket von Amazon geliefert wurde. Niemand will es bestellt haben. Und dann fällt der Verdacht auf den Hauspapagei. Wie geht das? (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Merkel zu Nordkorea: „Klarer Dissens mit dem amerikanischen Präsidenten“

20. Sep. 2017

Kanzlerin Angela Merkel hat die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu Nordkorea vor der UN-Generalversammlung kritisiert. „Ich bin gegen eine solche Drohung“, sagte sie exklusiv im Interview der Deutschen Welle. (Mehr in: Deutsche Welle: Pressemitteilungen)

29 Jahre nach Tod eines Jungen: Mordanklage gegen Sekten-Anführerin in Hanau

20. Sep. 2017

Ein kleiner Junge kommt 1988 in einer sektenähnlichen Gruppe ums Leben. Der Vierjährige stirbt gefangen in einem zugeschnürten Leinensack. Nun soll sich die Anführerin verantworten. Anklage gegen die 70-Jährige ist erhoben. Der Vorwurf: Mord.

(Mehr in: Gesellschaft – FAZ.NET)

[...]

Bluttat: Mutmaßlicher Täter von Villingendorf hatte "Tötungsplan"

20. Sep. 2017

Die Waffe hatte er in einer von drei Tüten bei sich, bei seiner Festnahme wirkte er erschöpft: Die Polizei gibt neue Details zu dem mutmaßlichen Dreifachmörder aus Villingendorf bekannt. (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Mord in Villingendorf: "Ich bin der, den ihr sucht", sagt der Mann. Ungefragt. Er gibt auf

20. Sep. 2017

Der mutmaßliche Dreifachmörder sitzt in Untersuchungshaft. Die Polizei war vor der Tat über eine mögliche Bedrohung informiert: Sie beriet die Ex-Frau des 40-Jährigen in Sicherheitsfragen. (Mehr in: DIE WELT – Panorama)

Aktuell

#CheckdieWahl: "Verhindern, dass Rechte aus allen Ländern Europa zerstören"

21. Sep. 2017

Wie sollte man in der Flüchtlingskrise vorgehen? Sind Wladimir Putin und Donald Trump eine Gefahr für die Welt? Johanna Uekermann, Vorsitzende der Jusos, antwortet im Interview in Bildern. (Mehr in: DIE WELT – Politik)

DFB: „Der Videobeweis hat neun Mal perfekt funktioniert“

21. Sep. 2017

Videobeweis! Eine Geste, die die Bundesliga in dieser Saison bewegt.

Seit Saisonstart gibt es in der Bundesliga emotionale Debatten um den Videobeweis. Nun stellt der DFB sein Zwischenfazit vor – und das fällt ziemlich positiv aus.

(Mehr in: Sport – FAZ.NET)

Obszöne Geste: Augsburg-Manager attackiert Hasenhüttl

21. Sep. 2017

Nach dem Ärger von Augsburg wird auch Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttel kritisiert.

Die Aufregung nach der obszönen Geste von Daniel Baier lässt nicht nach. Nun nimmt Augsburgs Manager Stefan Reuter den Leipziger Trainer mit heftiger Kritik ins Visier.

(Mehr in: Sport – FAZ.NET)

Fußball kompakt: Aubameyangs kurzer Auftritt vor Gericht

21. Sep. 2017

48725236

Streit um Provision beigelegt +++ Starke zurück bei Bayern +++ Leichte Entwarnung bei Gündogan +++ Costa von Chelsea zurück zu Atlético +++ Fußball kompakt am Donnerstag.

(Mehr in: Sport – FAZ.NET)

Wohnungsmarkt: Vermieter geben anderen die Schuld an steigenden Preisen

21. Sep. 2017

Einer Umfrage des Eigentümerverbands Haus & Grund zufolge sehen Kleinvermieter keine eigene Schuld an steigenden Mieten. Für höhere Heizkosten seien die Bewohner selbst verantwortlich. Der Mieterbund kann da nur lachen. (Mehr in: DIE WELT – Geld)

Nvidia GeForce GTX 1070 Ti kommt Ende Oktober, Vega-56-Partnerkarten verspäten sich

21. Sep. 2017

Nvidia GeForce GTX 1070 Ti kommt Ende Oktober, Vega-56-Partnerkarten verspäten sich

Nvidia will die GeForce GTX 1070 Ti Ende Oktober vorstellen und im November in den Handel bringen. Dann soll sie mit übertakteten Herstellervarianten der Radeon RX Vega 56 konkurrieren.

(Mehr in: heise online Top-News)

FinFisher: Internetprovider schieben Spitzelopfern Malware unter

21. Sep. 2017

FinFisher: Internetprovider schieben Spitzelopfern Malware unter

Eine neue Variante der Spionage-Malware FinFisher nutzt einen aufsehenerregenden Infektionsweg: Lokale Internetprovider schleusen als Man-in-the-Middle vergiftete Versionen vertrauenswürdiger Software wie TrueCrypt oder VLC Player auf die PCs.

(Mehr in: heise online Top-News)

Die Linke im Bundestagswahlkampf: Mehr politisches Establishment geht nicht

21. Sep. 2017

Wie viel Opposition ist möglich, wenn man mitregiert? Die Linke bei einer Wahlkampfaktion in Brandenburg, in der Mitte Spitzenkandidatin Kirsten Tackmann

Die Linke hat ein strategisches Problem: In manchen Regionen Deutschlands tritt sie als Volkspartei an – und versinkt dabei im politischen Establishment. Besonders deutlich wird das in ihren brandenburgischen Hochburgen.

(Mehr in: Politik – FAZ.NET)

MLB: Junges Mädchen auf Tribüne von Baseball getroffen

21. Sep. 2017

Auch Yankees-Trainer Joe Espada war sichtlich geschockt.

Ein junges Mädchen ist mit ihren Großeltern beim Spiel der New York Yankees. Dort wird es von einem Baseball im Gesicht getroffen. Die Spieler sind schockiert. Es ist nicht der erste derartige Unfall.

(Mehr in: Sport – FAZ.NET)

Die Linke im Bundestagswahlkampf: Mehr politisches Establishment geht nicht

21. Sep. 2017

Wie viel Opposition ist möglich, wenn man mitregiert? Die Linke bei einer Wahlkampfaktion in Brandenburg, in der Mitte Spitzenkandidatin Kirsten Tackmann

Die Linke hat ein strategisches Problem: In manchen Regionen Deutschlands tritt sie als Volkspartei an – und hat der Protestpartei AfD dabei nur wenig entgegenzusetzen. Besonders deutlich wird das in ihren brandenburgischen Hochburgen.

(Mehr in: Politik – FAZ.NET)

Kultur

Kolumne: Ich bin eine arabische Frau. Werde ich unterdrückt?

22. Sep. 2017

Frauen mit Kopftüchern werden im Westen als Unterdrückte einer von Männern dominierten Gesellschaft gesehen. Rim Dawa ist zwar der Meinung, dass ihr Heimatland Syrien zu patriarchalisch ist. Aber das Thema ist komplex. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE – Kultur & Leben)

Remarque-Friedenspreis für die in der Türkei verfolgte Schriftstellerin Aslı Erdoğan

22. Sep. 2017

Kommt sie? Oder nicht? Lange war unklar, ob die türkische Autorin Aslı Erdoğan nach Osnabrück reisen dürfte. Nun ist sie da. Und kann den renommierten Erich Maria Remarque-Friedenspreis entgegennehmen. (Mehr in: Deutsche Welle: DW-WORLD.DE – Kultur & Leben)

Staffeldebüt von „South Park“: Wenn Comicfiguren den Warenkorb befüllen

21. Sep. 2017

Auch in Staffel 21 büßt „South Park” nichts von seiner Gesellschaftskritik ein – und trollt sogar die eigenen Zuschauer.

(Mehr in: Feuilleton – FAZ.NET)

[...]

TV-Serie „Bad Cop“: Nur die Harten kommen in den Garten

21. Sep. 2017

Nicht nur der Kommissar geht um: RTLs Doppelgänger-Serie „Bad Cop“ landet einen komödiantischen Macho-Coup.

(Mehr in: Feuilleton – FAZ.NET)

Stadt Kassel und Hessen bürgen mit acht Millionen Euro für documenta

21. Sep. 2017

Die Einnahmen haben eigentlich gestimmt, trotzdem hat die Kunstausstellung documenta ein hohes Defizit erwirtschaftet. Kassel und das Land Hessen springen ein. Ein Schuldiger für die Misere ist bereits ausgemacht.

(Mehr in: Feuilleton – FAZ.NET)

[...]

Kritik an Peter Wohlleben: Bäume kuscheln nicht

21. Sep. 2017

Die Deutschen lieben den Wald. Der Förster Peter Wohlleben schreibt in seinen Büchern, Bäume liebten sich auch untereinander. Ein Forstwissenschaftler durchbricht jetzt die Bestseller-Idylle mit Fakten.

(Mehr in: Feuilleton – FAZ.NET)

Dies und das

470 Profile – Facebook legt mutmaßlich russische Werbung dem US-Kongress vor

21. Sep. 2017

Dokumente sollen zeigen, wer für Einschaltungen zahlte (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Nationalratswahl – Rot-pinkes Duell: Kern und Strolz winden sich bei der Koalitionsfrage

21. Sep. 2017

SPÖ-Chef und Neos-Boss zeigten bei ORF-Konfrontation wenig Übereinstimmungen (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

U6-Sperre aufgehoben – Fliegerbombe in Wien-Liesing entschärft

21. Sep. 2017

400 Personen mussten vorübergehend Unterkünfte verlassen (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Raketenstreit – Trump kündigt neue Nordkorea-Sanktionen an

21. Sep. 2017

UN-Generaldebatte in New York: Strafmaßnahmen sollen noch am Donnerstag bekanntgegeben werden (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

TV-Tagebuch – Strolz gegen Kern: Schau mir in die Augen

21. Sep. 2017

Am Schluss lacht man schon wieder gemeinsam (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Weiter – Salzburg mühte sich mit Bruck/Leitha bis in Verlängerung

21. Sep. 2017

Bullen setzten sich nach einem 1:1 nach 90 Minuten schließlich mit 3:1 durch (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Insolvenz – Air Berlin: Lufthansa soll auch bei Niki landen

21. Sep. 2017

Bei der insolventen Air Berlin dürfte eine Vorentscheidung gefallen sein. Lufthansa dürfte den Löwenanteil – darunter auch Niki – erhalten. Für Easyjet und Condor bleiben allenfalls ein paar Reste übrig (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

1922–2017 – L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt ist tot

21. Sep. 2017

Ihr Leben war ein Roman – aber ohne Happy End: Die Hauptaktionärin des Kosmetikgiganten L’Oréal, Liliane Bettencourt, ist in Frankreich im Alter von 94 gestorben. Kurz nach einem Gerichtsurteil in der Affäre, die ihren Namen trug. (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Liveticker-Nachlese – Christian Kern gegen Matthias Strolz in der Wahl-Konfrontation

21. Sep. 2017

Im Fernsehen ist die Konfrontation auf ORF 2 zu sehen (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Sturm – Trump: Hurrikan Maria hat Puerto Rico "völlig zerstört"

21. Sep. 2017

Tote in Puerto Rico, auf der Karibikinsel Dominica und auf Guadeloupe, insgesamt mindestens zehn Tote, UN-Generalsekretär verspricht Hilfe (Mehr in: derStandard.at › Wissenschaft)

Deutschland hinkt bei Energiewende hinterher

21. Sep. 2017

Es gab mal eine Zeit, da war Deutschland bei Erneuerbaren Energien Vorreiter. Doch nach aktuellen Prognosen hängen wir mittlerweile hinterher, auch beim vereinbarten EU-Klimaziel. Warum? (Mehr in: Wissen & Umwelt | DW.com)

Britische Forscher verändern Erbgut von Embryonen

21. Sep. 2017

Früher Embryo, im Computer erfasst und modelliert.

Wie lassen sich Misserfolge bei künstliche Befruchtungen vermeiden? Um das herauszufinden, haben Forscher nun zum ersten Mal in Großbritannien das Erbgut von Embryonen bearbeitet. Das Verfahren ist umstritten.

(Mehr in: Wissen – FAZ.NET)

Weltklimakonferenz: "Wahnsinnig viel Arbeit"

21. Sep. 2017

Im November erwartet Bonn rund 25.000 Gäste zur Weltklimakonferenz. Trotz einiger Herausforderungen gebe es Grund zur Vorfreude, sagt Stefan Wagner, Koordinator der COP23 für die Stadt, im DW-Interview. (Mehr in: Wissen & Umwelt | DW.com)

Technik