Ändert sich die Musik, so tut es auch der Tanz: Steuerung kooperativer elektronischer Zustände in Kagome-Metallen

Das Abspielen eines anderen Soundtracks ist physikalisch gesehen nur eine winzige Veränderung des Schwingungsspektrums, doch seine Auswirkungen auf eine Tanzfläche sind dramatisch. Elektronen in Metallen neigen dazu, bei Nulltemperatur, wenn alle kinetische Energie gelöscht ist, nur ein Verhalten zu zeigen. Man muss die elektronische Wechselwirkung stören, um die Dominanz einer bestimmten elektronischen Ordnung zu brechen und mehrere mögliche Konfigurationen zu ermöglichen, was die Vielfalt ihres Verhaltens wiederherstellt und die Signaturen der Quantenmechanik verstärkt. Jüngste Ergebnisse zu Kagome-Netzen deuten darauf hin, dass dieses Dreiecksgitter in jener Hinsicht recht effektiv ist.
Quelle: IDW-Informaitionsdienst d. Wissenschaft